Die Waffen(initiative)

Im Februar ist das Stimmvolk gefragt, denn dann wird entschieden ob die Ordonanzwaffen künftig im Zeughaus bleiben oder auch in Zukunft in Schlafzimmern, Dachböden, Kellern oder unterm Bett rumliegen sollen. Die Debatte hat allmählich den Schmelztigel erreicht und treibt nun die ersten Stil-Blüten in Form von befremdlich anmutenden Fotos von Politikern in Socken (und Politikerinnen in Netzstrümpfen), die stolz ihre Waffen präsentieren:

Eine Waffe im Haus haben ist ein Schweizer Wert. Aha, also sind alle Männer, die die Ordonanzwaffe ins Zeughaus bringen keine Echten Schweizer?  Humanismus, Aufklärung und Pazifismus wären jetzt auch noch so nette Schweizer Werte finde ich…

Die Gegner der Waffeninitiative plädieren dafür, dass die Armeewaffe auch weiterhin zuhause behalten werden darf. Ihre Argumente gegen das Aufbewahren der Waffe im Zeughaus:

  • Sie verhindert den kriminellen und illegalen Waffenmissbrauch nicht.
  • Sie zielt auf die Falschen! Sie richtet sich ausgerechnet gegen jene, die kein Sicherheitsrisiko darstellen: Milizsoldaten und verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger.
  • Sie bekämpft die tatsächlichen Ursachen von häuslicher Gewalt und von Suiziden in keiner Weise.
  • Das geltende Waffenrecht ist streng und entspricht den besonderen Schweizer Verhältnissen. Seine Anwendung ist konsequent durchzusetzen.
  • Bundesrat und Nationalrat lehnen die Waffeninitiative ohne Gegenvorschlag ab.

siehe: http://www.waffeninitiative-nein.ch/index.php/de/unsere-argumente

Ok ok, da kann ich mir natürlich den Kommentar nicht verkneifen:
Sie verhindert den kriminellen und illegalen Waffenmissbrauch nicht.
Allem voran: Auch die Aubewahrung zuhause verhindert den kriminellen und illegalen Waffenmissbrauch nicht. Grundsätzlich stimme ich mit dieser Aussage überein (auch wenn ich zumindest in Klammern anfüge, dass zahlreiche Ordonanzwaffen „verloren“ gegangen sind und nach wie vor verloren gehen).

Sie zielt auf die Falschen! Sie richtet sich ausgerechnet gegen jene, die kein Sicherheitsrisiko darstellen: Milizsoldaten und verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger.
Das potentielle Sicherheitsrisiko eines Menschen lässt sich nicht an seiner Zugehörigkeit zu einer Armee ablesen. Das würde ja bedeuten dass Frauen – welche ja in der Armee in der Unterzahl vertreten sind – unberechenbarer und gefährlicher wären. Eines ist wahr: diese Leute sind in der Handhabung der Waffe geschult. Dies hat auch Bundesrat Maurer zu Protokoll gegeben (der selber vor nicht allzu langer Zeit durch die Handhabung einer Waffe beeindruckt hat):

Wer im Bedienen einer Waffe geschult wird, kann per se auch mit grösserer Wahrscheinlichkeit ein Ziel treffen. Immer wieder ist gerade die Schweizer Armee durch persönlichkeitsgestörte Mitglieder negativ aufgefallen. Stellt sich also die Frage, welches Ziel die „gut Instruierten“ wählen und ob man dann wirklich von einem geringeren Sicherheitsrisiko sprechen kann.

Sie bekämpft die tatsächlichen Ursachen von häuslicher Gewalt und von Suiziden in keiner Weise.
Stimmt. Aber auch das Aufbewahren der Waffe unter dem heimischen Ehebett bekämpft nicht die Ursachen von häuslicher Gewalt oder Suiziden. Das Aufbewahren der Dienstwaffe im Zeughaus erhöht jedoch die Überlebenschance des Ehepartners bzw. der Ehepartnerin, welche nicht im Gebrauch der Waffe geschult ist. Und beim Suizid verhindert das Aufbewahren der Dienstwaffe im Zeughaus wenigstens eine Sauerei an der Wand.


Das geltende Waffenrecht ist streng und entspricht den besonderen Schweizer Verhältnissen. Seine Anwendung ist konsequent durchzusetzen.

„Streng“ ist ein wertendes Adjektiv, welches im Übrigen gesteigert werden könnte. Es sagt – da eine Definition hier aussteht – überhaupt nichts aus. „Besondere Schweizer Verhältnisse“ wie etwa die Demokratie, die Neutralität, das Bankgeheimnis, die Kruzifixe in den Schulzimmern? Keine Ahnung was damit gemeint ist. Das konsequente Durchsetzen ist aber das Mindeste, wenn’s nicht schon daran hapern würde…

Bundesrat und Nationalrat lehnen die Waffeninitiative ohne Gegenvorschlag ab.
Jap, dieses Argument schlägt alles. Wenn ich den Wortlaut richtig interpretiere benötigen wir also gar keine Volksabstimmungen mehr weil wir ja sowieso dem Bundes- und Nationalrat zuzustimmen haben. Wirklich ein tolles Argument!

Besonders niedlich finde ich das Komitee „Frauen gegen die Waffeninitiative“:

– „Wir fühlen uns in der Schweiz sicher“

Ja und warum dann in jedem Haushalt eine Waffe?

– „Wir lassen uns von den Initianten nicht zur Verfolgung ihrer wahren Ziele missbrauchen“

Was sind denn die wahren Ziele? Klingt ein wenig nach Verschwörungsthese…

– „Wir lehnen die Waffeninitiative ab weil sie keine Gewalttaten verhindert“

Waffen bleiben also zuhause weil das etwa Gewalttaten verhindert?

Der einzige Grund, den ich als ernstzunehmend werte ist dieser:

Die Entwaffnung der Bürger aht nur den Sinn, dass diese in einem „inszenierten“ Notstand dann keine Gegenwehr gegen diktatorische Regierungen mehr leisten können. Ich bin Gegen Gewalt, aber für ein Recht auf Gegenwehr.

Grundlegend stimme ich mit dem Argument überein dass es eine Einschränkung der persönlichen Freiheit ist. Allerdings handelt es sich aus meiner Sicht um eine persönliche Freiheit, die ohnehin vom Staat geschaffen wird und somit in direkter Abhängigkeit dazu steht. Sollte eine Diktatur also kommen, ist damit zu rechnen dass ohnehin nur noch diejenigen eine Waffe erhalten, die für den Fortbestand der Diktatur notwendig sind während den anderen der Zugang erschwert würde, ganz legal. Also schaffen gerade die Bewaffneten das Machtgefälle, und nicht die Unbewaffneten.
Letzten Endes zeigt gerade dieses Szenario besonders deutlich auf, dass es an sich bereits unfair ist, gewissen Personen die Handhabung einer Waffe beizubringen und ihnen ein eigenes Gewehr förmlich zu schenken während diejenigen, die den Wehrdienst verweigern sogar dafür bezahlen müssen, verwundbarer zu sein.
Frauen sind in der Armee in der Unterzahl weil der Staat bewusst durch die Wehrersatzpflichtsabgabe die Männer dazu provoziert, den Wehrdienst zu absolvieren. Man möchte meinen der Staat lege immer noch grossen Wert darauf die Männer dazu zu motivieren, den Frauen physisch überlegen zu sein? Das ist natürlich stark abgeschweift.
Aber wie gesagt: Männer die kein Gewehr wollen, müssen bezahlen, die die ballern wollen kriegen eines geschenkt. Es heisst ja auch Vater Staat 🙂

0 Gedanken zu “Die Waffen(initiative)

  1. Werden sich diese Schweizer, aufgewachsen in freiheitlicher Tradition, so einfach ihre Waffen, Sport und Jagtgeräte
    enteignen lassen…..?
    Die Initiative auferlegt dem auch zukünftig noch Waffen besitzen wollenden einen
    Bedürfnisnachweis, sagt aber nichts darüber aus, wie so ein Bedürfnis begründet ist.

    Was also werden die
    Waffenbesitzer tun, ……….ihre Waffen verstecken, das werden sie tun.

    Es wird also per Gesetz viele tausend
    Waffenbesitzer geben die nun deswegen in die Illegalität gedrängt werden.

    Man kann sich also nun fragen, warum diese
    sich nicht einer linken Sichtweise der Dinge
    öffnen können……..?
    Tja, dazu sollte man sich vielleicht mal einige Länder
    vor Augen führen die ihre Bürger rigoros entwaffnet haben.

    England das beste Beispiel verfehlter Gesetzgebung.
    Nach
    “Dunblane“ suchte man sein Heil in einem völligen Waffenverbot. Folge in den 10 Jahren seither war allerdings eine
    Zunahme der Gewaltkriminalität von 40 %.
    Auf die Suizidrate hatte es ebenfalls keinerlei Einfluss.
    Also das
    Waffenverbot blieb ohne jeden der so oft vorausgesagten positiven Effeket, ja man kann sagen, dass Gegenteil ist der
    Fall.

    Australien, Waffenverbot seit 2003, nicht nur Einschränkung sondern weitgehendes Verbot.
    Folge, eine geradezu
    überbordender Anstieg der Gewaltkriminalität.

    Luxemburg….
    Die Mordrate in Luxemburg ist trotz Waffenverbot für Private
    Bürger wesentlich höher als in den übrigen Ländern der EU……. 2.1 auf 100‘000 Einwohner im Gegensatz zu 1.2 in Israel
    und 1.1 in der Schweiz, welche die tiefste Rate aufweist.

    Also hat das Waffenverbot auch in Luxemburg den gewünschten
    Effekt erzielt… ja?
    Keine Waffen in der Hand gesetzestreuer Bürger aber eine doppelt hohe Mordrate, nun das dürfte es
    aber so gar nicht geben, wenn man linker Argumentation folgt.

    Nun noch zu den USA.
    Unter diesem Link eine Statistik
    der NRA.
    http://www.nraila.org/Issues/FactSheets/Read.aspx?id=206&issue=007

    Crimes per 100,000 population.
    Total
    Violent
    Aggravated
    Year Crime Murder Rope Robbery Assault

    1991 758.1 9.8 42.3 272.7 433.3
    2008 457.5 5.4 29.7 145.7 276.7

    2009 429.4 5.0 28.7 133.0 262.8

    Trend 2008-
    2009 -6% -8% -4% -9% -5%

    Trend 1991-
    2009 -43% -49% -32% -51% -39%

    Also was sagt und diese Statistik………………?

    Das die USA eine hohe Gewaltrate haben ist bekannt, aber die Statistik belegt
    eindrücklich, dass eine steigende Anzahl von Waffen nicht mit einer steigenden Anzahl der Fälle von Gewaltkriminalität
    einhergeht.

    Nein, sie belegt das Gegenteil dessen, nämlich eine sinkende Rate und das obwohl US Bundesstaaten wie
    Florida seit Anfang der 90igerjahre Waffentragscheine in grosszügiger Weise ausstellen.

    Unmöglich wenn obiger Artikel
    recht hätte………………….

    WR

    Nachtrag zu Freiheit eines jeden Schweizer Bürgers.

    Wie ich mit dutzenden von Statistiken
    belegen könnte, wird sich dadurch das man dem Bürger der Schweiz die Waffen verwehrt und den Besitz zunehmend
    verweigert, rein gar nichts an den Gewalttaten ändern, je es muss angenommen werden das diese sogar stark ansteigen.

    Wenn wir aus dem Ländern wie Australien, England, USA und Luxemburg etwas lernen, so doch das die entwaffnung des
    ehrlichen Bürgers sogar klar kontraproduktive Folgen für die Gesamtsicherheitslage hat.

    Warum also Gesetze erlassen
    welche die Freiheiten anderer Bürger beschränkt, die Sicherheit aber verschlechtert…..??

    Warum also, wenn diese
    Gesetze keinen vorzeigbaren Erfolg haben, wie wir aus England als Beispiel ersehen können…..??

    Tja, ich kann nur
    einen Schluss daraus ziehen, es geht dabei nicht um das was linke Kreise uns weismachen wollen, es geht um etwas ganz
    anderes.

    Selbst wenn man den Artikel dieses mamablogs hier als gegeben ansieht, so wird vielleicht eine Frau weniger
    mit einer Waffe bedroht, aber viele andere werden Opfer sein derer, die ihre Waffen so oder so illegal besitzen und
    einsetzen.

    Also wer wird nach wie vor Waffen haben und nirgends mehr mit effektiver Gegenwehtr rechnen müssen…..???

    Richtig…………………… Diejenigen welche heute schon…………………..

    WR

    • Danke für Ihren Kommentar.

      Allem Voran: Eine Enteignung von privat angeschafften Waffen (zu Jagd- und Sportzwecken) ist nicht vorgesehen. Waffen werden – falls Sie das aufgrund Ihrer Statistiken beruhigt – weiterhin in Umlauf sein.

      Zu den Statistiken: sinkende Kriminalität lediglich auf den Waffenbesitz zu reduzieren ist mir ehrlich gesagt etwas zu monokausal gedacht. Auch die Selbstmordrate in Luxemburg würde ich keinesfalls lediglich auf den Waffenbesitz reduzieren, es braucht meistens mehr als eine Waffe in der Nähe um das Bedürfnis zu wecken, sich das Leben zu nehmen. Dass die Gewaltkriminalität steigt, liegt nahe, schliesslich muss man sich dann die Köpfe einschlagen statt feige eine Kugel die schneller als der Schall fliegt auf jemanden zu feuern dem man dabei nicht mal in die Augen sehen muss.

      Ob ein Schwarzmarkt unter der Bedingung, dass er keine Armeewaffen mehr zugesteckt bekommt, aufblühen wird, wage ich zu bezweifeln.

      Die Suizidrate und die Todesfälle durch Waffen wird auch meiner Ansicht nach nicht abnehmen. Aber sie nimmt auch nicht ab, wenn man das Gewehr zuhause deponiert. Oder sehen Sie das anders?

      Eine Mama bin ich übrigens nicht 🙂

      Es gibt auch jetzt – da die Ordonanzwaffe zuhause gelagert wird – illegalen Besitz. Eine Effektive Gegenwehr gibt es also per se überhaupt nicht. Durch die Initiative entfallen aber wenigstens ein paar Waffen die Gefahr laufen in illegalen Besitz zu geraten.

  2. Tja, ihre Argumentation ist ausgesprochen klug und stichhaltig.

    Etwas so wie wenn ich ihnen nun, „nach einer Initiative natürlich“, den Führerschein entziehe, weil ich anehmen muss, dass sie irgendwann wieder einmal zu schnell fahren werden und so mein Leben gefährden….?
    Mit annahme der Initiative wird übrigens ein Teil der Schweizer Bürger schon enteignet, die Sammler welche nun jahrzehntelang mit Kantonaler Seriefeuerwaffenbewilligung gesammelt haben.
    Ein Präzedenzfall in der schweizer Geschichte schlechthin, in einem Land in dem Eigentum das höchste Gut ist.

    Sie sagen selbst, die Fallzahlen werden nicht sinken, aber einem Teil ihrer Mitbürger wollen sie trotzdem, ohne das es einen Effekt hätte, die Waffen entziehen, dass nach dem die Schweiz eine Jahrhunderte alte Tradition des Waffenbesitzes aufweist.

    warum soll man den Mitbürgern etwas verwehren wenn man damit nichts erreicht…..???

    Ist das freiheitliches Denken eines Schweizers….???

    Nun ja, sie werden vielleicht einmal das Opfer eines Einbrechers und sicher ihren Tod mit fassung erdulden faklls sie denen vielleicht nicht genug beute anbieten können….?

    Nun das war polemisch, ich weiss.

    Ob waffenbesitz alleine zu einem geringeren aufkommen von gewalttaten führt kann man diskutieren, aber die Zahlen der von mir eingangs angeführten Länder belegen jedenfalls, dass so nicht Argumentriert werden kann.

    Wie kann man über etwas abstimmen, wenn man die Tatsachen nicht kennt, beziehungsweise nur durch linke Parteipolitik beeinflusste Lügengebilde zu hören und lesen bekommt…..?

    Wie macht man das, aus dem bauch heraus weil es gerade so passt.

    Naja, muss ich mir so auch überlegen die Offroader-Initiative anzunehmen, nicht wegen der Umwelt, sondern weil ich gewissen Kreisen so ihr vergnügen beschneiden kann.

    Ohne Effekt, aber immerhin.

    WR

    • Ein Auto ist für die Beförderung geschaffen, ein Küchenmesser ist zum Rüsten von Nahrungsmitteln bestimmt, ein Gewehr erfüllt seinen Zweck jedoch erst dann, wenn ein Lebewesen verletzt oder getötet wird. Für einige mag das Töten von Lebewesen (Jagd) oder das blosse Trainieren der erforderlichen Fertigkeit (Sport) eine angenehme Erfahrung sein. Eine angenehme Erfahrung wird es jedoch genau deshalb, weil die Waffe den Machtunterschied repräsentiert, aufgrund von Reichweite, Geschwindigkeit und Durchschlagskraft verschafft sie zweifelsohne einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, evolutionär gesprochen.

      Für mich ist Eigentum in der Schweiz nicht das höchste Gut. Dafür könnte ich auch nach Amerika gehen. Für die Sammler tut es mir leid, auch wenn ich im Sammeln von potenziellen oder eingesetzten Mordinstrumenten auch eine pathologische Komponente sehe.

      Die Tradition, jederzeit die Möglichkeit zu haben eine Person schwerwiegend wenn nicht tödlich zu verletzen, (selbst wenn man dazu im Einzelfall vielleicht kein Recht hat), ist meiner Ansicht nach zu hinterfragen.

      Erreicht wird meiner Ansicht nach, dass die Waffe wieder als Produkt einer Mordindustrie wahrgenommen wird. Gerade die Vorstellung, es sei normal ein solches Werkzeug haben zu müssen, gibt mir das Gefühl, dass der Respekt vor diesen Geräten und ihren möglichen Folgen vollends ignoriert werden. Ich persönlich würde so etwas nicht im Haus haben wollen, weil Macht auch Verantwortung mit sich bringt.

      Und meiner Ansicht nach ist es in schockierendem Masse so, dass diese Verantwortung gegenüber einem Mitmenschen dem eigenen Sicherheitsgefühl völlig untergeordnet wird wenn man bereit ist, einen Einbrecher zu erschiessen, der möglicherweise aus Not Gegenstände stiehlt, die mir die Versicherung erstatten wird. Ich will es prägnanter ausdrücken: Bei mir gilt die Unschuldsvermutung, auch Bestandteil der Schweizer Werte.

      Ich empfinde meinen Standpunkt als selbstgewählt (im Sinne von „Bin ich selbst drauf gekommen“). Auch verbinde ich damit eine mir eigene Sicht der Dinge, über die mögliche Vergänglichkeit und Einzigartigkeit des Lebens. Für mich ist diese Entscheidung alles andere als aus dem Bauch heraus sondern sie unterliegt durchaus einiger Überlegungen.

      Da Sie aber versucht haben mit einem Einbrecherszenario ganz konkret die Emotion der Angst zu provozieren, stelle ich doch die Gegenfrage, ob nicht in Wahrheit die rechte Parteipolitik aus dem Bauch heraus entscheidet?

      Gäbe es eine Defintion für „freiheitliches Denken einer Schweizerin“, könnte ich die Frage beantworten. Jedoch müssten sie hier auf den Begriff näher eingehen.

      Wie bereits erwähnt unterscheide ich zwischen einem Beförderungsmittel und einer Waffe entschieden. Eine Offroaderinitiative mit der Waffeninitiative zu vergleichen sind für mich Birnen und Äpfel.

      Um ehrlich zu sein: ich selber schiesse sehr gerne im Sommer in der Alpe ein wenig mit dem Luftgewehr (selbstverständlich auf eine Zielscheibe und unter entsprechenden Sicherheitsbedingungen), und es ist wirklich ein angenehmer Zeitvertreib. Ich kann zumindest ansatzweise das Vergnügen nachempfinden. Aber wie gesagt: ich persönlich denke nicht dass das Vergnügen einiger beschnitten wird, sondern höchstens dasjenige derer die ihr Hobby nicht mit der erforderlichen Professionalität und Verantwortung ausführen wollen. Schwarzpulver setzt Kräfte frei, die ihren Tribut fordern und meiner Ansicht nach Verantwortungsbewusstsein verlangen.

      Um das ganze zu ergänzen: Mir ist eine Person bekannt, die versucht hat sich mit dem Armeegewehr zu töten. Er hat überlebt und ist seither stark eingeschränkt, sowohl kognitiv als auch körperlich. Der Bruder meines Grossvaters war ein klassischer Fall von „Kinder spielen mit dem Gewehr des Vaters und ein Schuss löst sich“. Der Mann ist vom Hals abwärts seit seinem siebten Lebensjahr gelähmt. Vor wenigen Jahren ereignete sich der Selbsmord eines 16jährigen Mädchens im Oberwallis, welche sich mit der Armeewaffe des Vaters richtete. Kann sein dass sie es auch mit dem Messer getan hätte. Aber in diesem Moment wäre es dem Vater sicher lieber gewesen, er hätte die Waffe im Zeughaus gelassen. Nicht um es zu verhindern, sondern um ein klein wenig weniger Mitschuld zu tragen. Ich arbeite nicht in irgend einer Selbsthilfeklinik für Armeewaffen-Geschädigte, sondern dass ist das, was mir mein Alltag vermittelt.

  3. Also mich überzeugen eher die Argumente, die ich bei den Initiativgegnern lese.

    Beide Seite polemisieren zwar, wie leider in politischen Debatten üblich, aber z. B. auf der Seite http://www.SchutzvorWaffengewalt.ch habe ich das Gefühl, eher nüchterne Fakten zu erhalten als politisch gefärbte Emotionen.

    • Guten Tag
      Mich verwirrt dieser Kommentar ein wenig. Einerseits sagen Sie, dass Sie die Argumente der Initiativgegner (also die Befürworter der Aufbewahrung der Waffe zuhause) überzeugender finden, im gleichen Atemzug aber sagen Sie auch dass die Initiativbefürworter (also die Betreiber von http://www.schutzvorwaffengewalt.ch) nüchterne Fakten statt Emotionen liefern.

  4. Naja das ist eben linke Logik.

    Klar sie müssen so denken, aber es gibt auch eine andere Seite und die denkt auch anders.

    Ein Einbrecher welcher sich widerrechtlich in meine Wohnung begibt, stellt für mich das Risiko dar das meine Frau vergewaltigt wird, meine mir liebgewordenen dinge gestohlen oder gar zerstört werden, Gefahr für mein Leben besteht.

    Aber ich kann den ja zukünftig erst fragen……..Hallo Einbrecher, bist du gewalttätig, Er,……neiiiin und die Waffe, naja die hat man als Einbrecher eben, ist in den Filmen ja auch so. Ich,…….Ok dann darfst Du mich ausrauben.

    Also ich werde ich so einen stoppen bevor ersichtlich wird, was er in meiner Wohnung tun wird. dazu verwende ich auch eine Waffe, so sie denn zur Hand ist.
    Das ist das verhalten eines selbstbewussten und natürlichen menschlichen Karakters.

    Mit pathologischen Eigenschaften hat das nichts zu tun. solches würde ich eher einem der ihren zuschreiben, Menschen die nicht mehr richtig wissen was natürliches Selbstbewusstsein eines gesunden Menschen ist und so sogar einem Einbrecher lieber ihr gut überlassen, anstatt sich zu wehren, zu kämpfen wo es angebracht ist.

    Ach ja, die Waffe als entscheidender Wettbewerbsvorteil………. auch so ein argumentatorisches Unding.

    Der Mensch strebt gemäss seiner Natur immer nach den besseren Möglichkeiten, er tut das im Arbeitsleben, privat, beim Hausbau, es zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben, ganz natürlich würde ich sagen.
    Auch der Kampf gehört immer noch zu den Menschen und gewisse Eigenschaften die er aus der Evolution dazu in die Neuzeit mitgebracht hat, die gehören auch ganz selbstverständlich zu ihm.
    Dasselbe erkennen wir auch am Auto, dem Ort wo der heutige Mensch wohl die meisten Aggressionen produziert, auslebt.
    Die Waffe ist ein Machtsymbol,…..????? dann ist es das Auto auch, ……..ebenfalls mit pathologischem Hintergrund.

    Freiheit ist etwas zu tun was man selber aus eigenem Antrieb möchte, dazu gehört für mich auch der Besitz einer Waffe.
    Sie hingegen möchten den vorbeugend einschränken, auch bei Menschen die nie etwas getan haben und zur sorge Anlass gaben.

    Tja, ich möchte aber eine Waffe um existenziellen Bedrohungen vorzubeugen und es liegt nun mal in meiner gesunden Natur, dass ich bei einer solchen selbst entscheide ob und wie ich reagiere.
    Es liegt auch in der Verantwortung desjenigen der mich in diese Situation bringt, was er tut und wie viel der folgen er verantworten muss. Kurz gesagt, zwingt er mich zum handeln ist er selber schuld, sogar dann wenn meine Reaktion für ihn gravierende Folgen für ihn hat.

    Suizide sind für mich übrigens ein Menschenrecht. Wenn die Gesellschaft keine Ressourcen hat um sich aufwändigst um gefährdete zu kümmern, so wird es immer auch Suizide geben.
    Wenn man ihnen da das mittel ihrer Wahl vorenthält, greifen sie zu einem anderen, gewonnen ist damit nichts. Haben sich die gefährdeten erst Gedanklich daran gewöhnt keine Waffen zur Hand zu haben, werden sie von Anfang an einer anderen Methode den Vorzug zu geben.

    „Stichworte aus ihrem Kommentar wie freiheitliches Denken einer Schweizerin oder Verantwortung der Macht“

    Tja auch ein Auto verlangt nach Verantwortung, trotzdem darf man schon ab 18 Jahren damit uneingeschränkt fahren und das trotz dem Umstand das dabei viele unschuldige Lenker mit dem Leben bezahlen. Für mich kein Grund zu Aktionismus, es ist das Risiko des Lebens bei dem man sterben kann.

    Zum freiheitlichen Denken einer Schweizerin fällt mir gerade folgendes ein.
    England, Luxemburg, Australien haben eines gezeigt, nämlich das nach dem entwaffnen der Bürger die Gewalt sprunghaft anstieg.
    Das zeigen die Statistiken ganz klar. Wie aber steht es mit der Freiheit der Mehrzahl der Frauen, wenn deren Ehemänner und auch sie keine Waffen mehr haben dürfen, sie aber ein doppelt oder 3-faches Risiko in kauf nehmen müssen von einem fremden getötet, verletzt oder sonst wie angegangen zu werden.
    Ist das die Freiheit die sie anstreben, eine Gesellschaft ohne Waffen in den Händen der Bürger, aber mit vielen Gewalttaten. Sind unsere Freuen so freier……???

    Wäre hier auch mal zu erwähnen, dass von den Rekruten der Schweizer Armee, so viel ich es noch im Kopfe habe bald 25% Migrationshintergrund haben.
    Tja diese Einwanderungswellen welche ihr mit eurer Einstellung so gerne habt, haben genau da Folgen, bei der Freiheit eurer Frauen. Die schleichende Islamisierung tut da ihren guten teil dazu. Aber deren Frauen die weit mehr unter Unterdrückung und der Gewalt einer Ideologie namens Islam leiden, die nehmt ihr davon aus. Multikulti eben, nicht wahr oder Gewalt ist eben nicht immer die gleiche Gewalt.
    Da sollten wir uns hüten, nicht mit so einer Initiative vom wesentlichen ablenken.

    So nun reicht es. Hier noch als Abschluss was Kemal Atatürk, der Vater aller Türken zum Islam und seinem Propheten zu sagen hatte.

    Zitat:
    „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten
    Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Moslems in der
    Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und
    Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und
    selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender
    Kadaver, der unser Leben vergiftet“.

    Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers (Mohammed) ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!“
    (Jacques Benoist-Méchin, „Mustafa Kemal. La mort d´un Empire“ 1954)

    • Auch wenn ein Einbrecher eine potentielle Gefahr ist, so wäre die Todesstrafe weder für die Vergewaltigung noch für den Diebstahl zulässig. Hier wird eine Option für Selbstjustiz offen gehalten, die in der Schweiz keine rechtliche Basis hat.

      Gerne können Sie die Unschuldsvermutung hier parodieren in der Hoffnung meine Einstellung der Lächerlichkeit preis zu geben, aber ein stichhaltiges Argument dagegen ist es nicht.

      Sich mit den zur Verfügung stehenden Mitteln in Bedrohungssituationen zu verteidigen ist tatsächlich der Natur des Menschen zu Grunde gelegt. Dabei ausgerechnet eine Schusswaffe einzusetzen ist jedoch nicht in der Natur des Menschen verankert.

      Sie stellen die Unschuldsvermutung mit Pathologie gleich. Ich das Sammeln von Geräten die zum Zweck des Verletzens geschaffen werden. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

      Bitte erklären Sie warum die Waffe als entscheidender Wettbewerbsvorteil so ein argumentatorisches Unding ist.

      Der Mensch strebt nicht zwangsläufig die „bessere“ Möglichkeit an, sondern oft die einfachere. Natürlich ist natürlich natürlich bzw sagen Sie mir doch, was denn nicht natürlich ist, was denn nicht aus der Natur hervorgeht…

      Kampf gehört zum Menschen, auch Eigenschaften die wir bis in die Neuzeit in uns tragen bestätigen das natürlich, dem stimme ich voll überein. Aber der Kampf mit Feuerwaffen ist kein genetischer Imperativ.

      Das Auto, Kleidung, das Haus, die Yacht, die berufliche Position – all das können für Menschen Machtsymbole sein. Sie unterscheiden sich aber von der Waffe massiv durch ihren Zweck. Bei einem Auto kann die Macht durch die Möglichkeiten ausgedrückt werden, die durch das Auto geschaffen werden (besonders schnell fahren, besonders schwierige Strecken fahren, besonders komfortabel fahren etc.), bei einem Haus drückt sich die Macht durch seine Lage, seinen Zustand, seinen Luxus etc. aus, aber die Macht durch die Waffe reduziert sich darauf, in welchem Masse sie verletzen kann. Seltener der historische Wert (und sollte ein Historischer Wert vorhanden sein, hat eine Waffe so oder so nichts in einem Privatkeller verloren sondern gehört in ein Museum).

      Können Sie denn mit Sicherheit sagen, dass es eigener Antrieb ist, eine Waffe besitzen zu wollen? Ist es nicht ein Wunsch der generiert wird dadurch dass andere Menschen Waffen besitzen und damit einen Machtunterschied herstellen, den man – da der Kampf ja programmiert ist – unbedingt ausgleichen will?

      Potenzielle existenzielle Bedrohungen wollen sie vorbeugen indem sie eine andere Existenz bedrohen. Damit machen Sie sich selbst zu einer potenziellen existenziellen Bedrohung, einfach nur nicht für Sie.

      Sie sprechen davon dass die Verantwortung bei derjenigen Person liegt, die Ihre Selbstjustiz provoziert. Damit schieben sie sämtliche Verantwortung ab. Ich persönlich kann das für mich nicht. Mag sein dass das jetzt ein „Defekt meiner Persönlichkeit“ ist, aber wenn dem so ist, so ist er ja wenigstens natürlich 🙂

      Für mich ist der Suizid auch ein Menschenrecht. Ich sehe keinen Grund darin Leute am Leben zu zwingen wenn es einem vom Rest der Welt zur Hölle gemacht wird. Wie bereits gesagt: was den Suizid angeht, sind wir uns ohnehin einer Meinung. Bei der Armeewaffe kann es aber noch eine Rolle spielen, mit welchen Vorwürfen Hinterbliebene nebst der Trauer um den Verlust kämpfen müssen.

      Ja, auch ein Kind verlangt Verantwortung, trotzdem sind die meisten Menschen mit 14 geschlechtsreif. Für mich auch kein Grund zu Aktionismus. Auch ein Kind kann ja eines Tages ein Attentäter werden.

      Die Statistiken zeigen einen Anstieg der Gewalt. Aber ob das nur mit den Waffen zu tun hat (monokausal) oder mit der allgemeinen Wirtschaftsverdrossenheit, der immer grösser werdenden Schere zwischen Arm und Reich, den zunehmend härter geführten Religionsdebatten, einem immer überlasteteren Bildungssystems oder der Angst vor „dem Terror“ liegt, sagt die Statistik nicht aus.

      Ich habe ehrlich gesagt keinerlei Bedürfnis nach einem Cowboy an meiner Seite und kam bisher auch nicht in Genuss eines solch heroisch-phallischen Gehabes in meinen bisherigen Beziehungen, dennoch habe ich vom 3-fachen Risiko von einem Fremden getötet, verletzt oder sonst wie angegangen zu werden noch nichts mitbekommen. Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Mussten Sie schon oft um Ihr Leben schiessen?

      Ist das die Freiheit die Sie anstreben, eine Gesellschaft in der jeder eine Waffe trägt, der gelernt hat damit etwas zu Treffen damit die Selbstjustiz wieder ausgeübt werden kann? Ist man denn frei wenn man sich nur frei fühlt wenn man eine Waffe trägt?

      Sehr interessant, ihre Einstellung zu anderen Menschen die sie persönlich nicht kennen. Sie haben mit Ihrem Kommentar gerade mehrere Tausend Personen in genau 1 einzigen Topf geworfen. Ok, dann mache ich das jetzt auch mal. Dann spreche ich vom Christentum, dass jahrundertelang Leute wie mich (die nicht glauben) verfolgt und getötet hat, eine Religion die jahrhundertelang Frauen wie mich getötet hat, manchmal nur weil der Mann keinen mehr hochbekommen hat. Auch spreche ich vom Christentum und seine Schandtaten als es die Maya belogen und ausgerottet haben. Und bittesehr sprechen wir doch auch über die Missionare der Christen die – auf unerklärliche Weise – Geschlechtskrankheiten in die Karibik eingeschleppt haben. Und jetzt reden wir doch noch vom Unfehlbarsten aller Christen, der Schwule für unnatürlich hält (selbst wenn die Natur sie hervorgebracht hat), gleichzeitig ganze Landstriche in Afrika menschenleer hinterlässt weil er den Leuten dort die Hölle androht wenn sie Kondome benutzen und der ein Wirtschaftsimperium, dessen Reichtum nicht gemessen werden kann, lediglich den Männern zur Verfügung stellt. Es ist leicht zu sagen, dass der Islam scheisse ist und dass alle Muslime scheisse sind. Es ist auch leicht zu sagen, das Christentum ist scheisse und alle Christen sind scheisse. Ob es wahr ist, sei dahingestellt.

  5. MéLa. Ich glaube absolut dass sie gute Absichten haben, und ich achte sie sehr für die Diskussion die wir hier führen, aber ich bin auch ein altes Schlachtross und fechte so was eben aus. Also auf in den Kampf…..((-:

    Zitat Méla:
    Dabei ausgerechnet eine Schusswaffe einzusetzen ist jedoch nicht in der Natur des Menschen verankert.

    Ist es den ein Unterschied ob der Mensch dabei einen Pfeil verwendet hat, ich denke das Resultat ist hier der Massstab.

    Ziatat: Bitte erklären Sie warum die Waffe als entscheidender Wettbewerbsvorteil so ein argumentatorisches Unding ist.

    Weil es Realität ist, dass Menschen immer versuchen das bessere zu Nutzen……Es ist die Natur des menschlichen Denkens, Handelns, es ist das was uns zum Menschen macht.
    Darum muss man in dem Zusammenhang nicht von Waffen reden, es hat damit nichts zu tun.

    Zitat: Gerne können Sie die Unschuldsvermutung hier parodieren ……………

    Tja, wenn man derart weltfremd argumentiert bleibt einem nichts anderes übrig als es übersteigert abzuhandeln. Nun da ich weiss dass sie eine Frau sind, verstehe ich das allerdings weit besser.

    Zitat: Kampf gehört zum Menschen, auch Eigenschaften die wir bis in die Neuzeit in uns tragen bestätigen das natürlich, dem stimme ich voll überein. Aber der Kampf mit Feuerwaffen ist kein genetischer Imperativ.

    Schon wieder so ein Ding. Als die Menschheit sich entwickelte gab es natürlich keine Waffen wie heute, Kämpfe aber trotzdem, also was soll das ……?

    Zitat: Und sollte ein Historischer Wert vorhanden sein, hat eine Waffe so oder so nichts in einem Privatkeller verloren sondern gehört in ein Museum

    Also sie möchten beurteilen was ins Museum gehört, tja dann geben sie bitte ihre Antiquitäten doch ins Museum. Fabèrge-Eier gibt es etliche in Privathand, die würden wirklich ins Museum gehören., aber für mich ist Eigentum, Eigentum.
    Und dazu gehört die Freiheit zu besitzen was ich will und niemandem Schadet. Nun sie glauben ja es schadet, auch wenn ich ihnen Zahlenmaterial zur Verfügung stellte, welches das Gegenteil klar beweist.
    Sie Träumen eben von einer waffenlosen Gesellschaft in der man sich dann eben mit Messern tötet oder in der Sie dann vielleicht so angegriffen werden. Das Zahlenmaterial zeigt ja deutlich, das die Sicherheitslage durch eine Entwaffnung eben stark leidet.

    Vielleicht sollten sie sich mal mehr um unsere Migranten kümmern, dort liegt ein grosser Teil des täglichen Gewaltpotenzials.

    Sie aber hoffen, wenn man die Legalen entwaffnet, wird etwas erreicht, ……..die anderen erreichen sie damit aber keinesfalls.

    Zitat: Sie sprechen davon dass die Verantwortung bei derjenigen Person liegt, die Ihre Selbstjustiz provoziert. Damit schieben sie sämtliche Verantwortung ab. Ich persönlich kann das für mich nicht. Mag sein dass das jetzt ein “Defekt meiner Persönlichkeit” ist, aber wenn dem so ist, so ist er ja wenigstens natürlich

    Richtig, dass ist ein Defekt Ihrerseits, aber als Frau verständlicher. Die Erziehung…….
    Ich werde mich, wenn ich bedroht werde mit allem zur Wehr setzen was dazu geeignet ist.
    Nicht mit unverhältnismässigen Mitteln, aber „auch“ mit einer Schusswaffe wenn es sein muss. Ich liebe die friedliche Schweiz so wie sie ist, und ich hasse Gewalt, aber ich will so einer auch niemals Schutzlos ausgeliefert sein.

    Zitat: Die Statistiken zeigen einen Anstieg der Gewalt.

    Falsch, die Polizeilichen Statistiken zeigen ein sinken der Gewalt. Wobei ich gewisse Kreise in der Schweiz davon klar ausnehmen muss.
    Welche Kreise dies sind habe ich bereits angedeutet, es sind diejenigen die aus Archaischen Kulturkreisen zu uns kommen und ihre Gewaltideologie namens Islam mitbringen.
    Nicht nur sie, aber stark gehäuft.

    Zitat: Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Mussten Sie schon oft um Ihr Leben schiessen?

    Das ist reine Polemik.
    Ich musste das noch nie und es soll auch genau so bleiben. Genau darum will ich mein freiheitliches Recht auch nicht einschränken lassen. Vorbeugen ist besser wie heilen, ausser das sie natürlich die Volksweisheit benutzen um etwas zu heilen obwohl die Zahlen zeigen das es nachher kränker ist. Ich meine die Sicherheitslage.

    Zitat: Ist das die Freiheit die Sie anstreben, eine Gesellschaft in der jeder eine Waffe trägt, der gelernt hat damit etwas zu Treffen damit die Selbstjustiz wieder ausgeübt werden kann? Ist man denn frei wenn man sich nur frei fühlt wenn man eine Waffe trägt?

    Wenn das die Lösung ist, beziehungsweise wenn es unsere Gesellschaft sicherer macht, dann bin ich auch dafür. Zudem ist der Staat vielleicht gerade nicht zur Stelle wenn ich bedroht werde, also muss ich für mich selbst sorgen. Nicht alles und immer kann man derlei dem Saat aufbürden.

    Zitat: Sehr interessant, ihre Einstellung zu anderen Menschen die sie persönlich nicht kennen. Sie haben mit Ihrem Kommentar gerade mehrere Tausend Personen in genau 1 einzigen Topf geworfen.

    Tja, ich kann sehr wohl unterscheiden, aber es ist an den Muslimen ihre Ideologie zu reformieren, deren Herrschaftsanspruch zu relativieren.
    Es ist an ihnen mir glaubwürdig zu machen, dass sie in Zukunft keine Frauen mehr beschneiden wollen, dass sie Selbstmordanschläge verurteilen, dass Steinigen und generell das archaische Scharia-Gesetz nicht mehr in die heutige Zeit passen. Das Christentum hat viele Fehler gemacht, auch sie haben einen „Hexenhammer“ geschrieben, gefoltert usw.
    Aber das Christentum ist heute da wo es hingehört, nämlich weitgehend in die Privatsphäre verbannt. Die Trennung von Kirche uns Staat ist doch eine der ganz grossen Erkenntnisse aus unserer Geschichte.
    Übrigens, wo waren die Worte eines „Nicolas Blanco“ vom Islamischen Zentralrat der Schweiz zum Anschlag gegen die Koten in Ägypten….?

    Wenn es um Gewalt aus ihren Kreisen geht, herrscht vornehmes schweigen im Walde.
    Wer hier in der Schweiz leben will, muss sich zu unseren Freiheitswerten bekennen, dazu gehört auch das ablehnen des Niqap, der Burka, der Scharia und auch die Möglichkeit aus dem Islam zu Konvertieren ohne in der Heimat mit dem Tod bedroht zu werden.
    Gerade Homosexuelle sind unter dem Islam extrem gefährdet.

    Tja, warum sollen wir heutzutage wo wir wissen, was Religion anrichten kann, die Fehler und den Radikalismus des Islam über uns ergehen lassen…? Muss man Fehler wiederholt erdulden nur weil man sie selbst auch gemacht hat…?

    Sollen wir alle Fehler nochmals wiederholen müssen, nur um unsere Achtung vor einer anderen Kultur zu beweisen…..?

    Erst kommt doch die Achtung der Kultur des Gastlandes, dass ist die Numer-1 nicht umgekehrt.
    Das Christentum hat gelernt, der Islam verharrt seit 1000 Jahren in seiner Lethargie, seinem Allmachtsanspruch, seiner Rückständigkeit und seiner archaischen Weltsicht.

    Die Folgen ihrer selbstverschuldeten Zweitklassigkeit spüren wir heute jeden Tag in den Nachrichten.

    Tja, als die Missionare die Krankheiten in die Karibik einschleppten, wusste man noch nicht wirklich wie es sich damit verhielt, die Erfahrung auf Völker zu treffen, die keine Abwehr, zum Beispiel gegen Grippe, hatten, die war neu.
    Als man es erkannte, nutzten es einige als Waffe, aber zu spät für eine effektive Verhinderung der Folgen was es in jedem Fall.

  6. Man kann sich mit so vielen Mitteln verteidigen, die eine weitaus geringere Verletzungsgefahr in sich bergen. Dass es unbedingt eine Schusswaffe sein muss, nur weil ja die Gefahr besteht dass der Gegner auch eine hat, endet für mich darin, dass jeder Haushalt eine Atombombe im Keller hat, weil ja der Nachbar auch eine Atombombe im Keller hat.

    Die Realität, dass der Mensch ein Opportunist ist, ist meiner Ansicht nach kein argumentatorisches Unding. Wir leben jedoch in einer Zeit, in der der Persönliche Nutzen auch in Relation zum Schaden des Mitmenschen gestellt werden darf. Das ist auch menschliches Denken und Handeln. Sicher kann man sagen: „ja aber in der Natur und in der Urzeit war doch Moral auch scheissegal und wir sind damit gut gefahren“, ich denke aber dass der Mensch sich weiter entwickelt hat und alleine seine zahlreichen Erfindungen erfordern ein Mass an Verantwortung, dass man von den Neandertalern nicht einfordern musste weil sie schlicht nicht die nötige Macht besassen um dieses ernstnehmen zu müssen.

    Die Vermutung dass jemand solange unschuldig ist bis seine Schuld bewiesen ist, ist also ein weiblicher Charakterzug? Oder wie meinen Sie das?

    Das Bedürfnis, sich wehren zu können ist tief in uns verwurzelt. Wenn das aber in einem Privaten Wettrüsten gipfelt, so hat dieses Bedürfnis meiner Ansicht nach seine Kapazitäten überschritten. Der Kampf ist unaufhörlich da, alleine unser Leben kann als molekularer Kampf gegen das Chaos betrachtet werden. Aber nicht jeder Kampf kann mit einer Waffe ausgefochten werden, wie das Leben so schön zeigt.

    Ich bin zwar in der archivarischen Fachkunde unterrichtet, kann jedoch nicht Rückschlüsse über den historischen Wert eines Gegenstandes machen. Dafür gibt es jedoch Historiker, Archäologen und Rektoren, welche durchaus ein Auge für wertvolle Originale haben.

    Ein Fabèrge-Ei kann natürlich mit dem Historischen Wert einer Bundesverfassung oder einem Schmuckstück von Karl dem Grossen nicht mithalten. Eine Waffe einer berühmten Historischen Person würde ich somit durchaus über ein Fabèrge-Ei stellen (falls es nicht gerade ein B-Promi war 😉

    Besitzen was man will und niemandem schadet und gleichzeitig etwas ausschliesslich dafür besitzen um jemandem schaden zu können. Für mich ist das einfach eine Gradwanderung, die nur dann vollzogen werden kann, wenn man sehr verantwortungsbewusst und mit viel Respekt vor dem Leben solche Gegenstände besitzt. Gemäss meinen persönlichen Nachforschungen bei Rekruten (also sogenannten Legalen) wird in der RS kaum darauf eingegangen, dass mit der Ordonanzwaffe ein anderer Mensch verletzt werden soll. Die zahlreichen psychologischen Traumata von denen Kriegsveteranen immer wieder berichten, werden als unabänderlich akzeptiert und die Rekruten werden weiterhin lediglich darin ausgebildet, ein Ziel zu treffen – möglichst ohne darüber nachzudenken dass im Krieg ein klopfendes Herz das Ziel ist. Da ist mir der Waffensport sogar sympathischer, hier wird – in Hinblick auf die Zivilbevölkerung – besser sensibilisiert. Bei der Abgabe der Armeewaffe spricht man ja meistens von einem Kriegsszenario bei dem Töten legitim ist. Im echten zivilen Leben aber ist das Töten extrem selten legitim.

    Ich werde beinahe täglich mit einer Ausländerin verwechselt obwohl unsere Familie seit Generationen in der Schweiz lebt. Ich sehe selbst wie die Leute aufgrund einer Haarfarbe und einem Gesichtsschnitt bereits Rückschlüsse auf die Persönlichkeit ziehen. Für mich persönlich ist es natürlich eine eher belustigende Erfahrung. Für Migranten jedoch muss es der Horror sein, und mit Sicherheit kein Seltener.

    Sicher kommen Sie mir jetzt mit einer Statistik, die zeigt dass Ausländer viel krimineller sind. Ok, viele Ausländer sind Drogendealer, wollen in der Schweiz das schnelle Geld machen und verschwinden. Ok, diese Beschreibung passt auch auf die CEOs und Verwaltungsräte von Pharmafirmen, aber lassen wir das mal bei Seite. Die Drogen werden nicht selten von SchweizerInnen konsumiert, also ganz konkret von MitgenossInnen begrüsst. Die billigen Bauarbeiter die froh sein können, wenn sie überhaupt – nachdem alle Schweizer eine Stelle haben weil die meisten Arbeitslosenvermittlungen sehr ausländerfeindlich sind – irgendwann mal zum Arbeiten kommen werden unterbezahlt und müssen dankbar sein. Viele Kinder die während der Schulzeit in die Schweiz kommen waren in ihrer Heimat Topschüler, Akademie-Material, müssen jedoch gezwungenermassen beinahe bei Null anfangen und erreichen somit selten die Akademische Reife zu der sie fähig sind. Dies betrifft vor allem Migranten mit Kriegs- und Verfolgungshintergrund. Ja, die Statistik sagt dass die Ausländer krimineller sind. Aber wenn ich im Oberwallis an einem Samstagabend in den Ausgang gehe, dann gehört eine Schlägerei mit Oberwalliser Nazis, die irgendwo rumpöbeln auch zum Programm dazu. Und ich sage es frei heraus: nicht jede Person die eine kriminelle Handlung durchführt, ist für mich eine kriminelle Person. Wenn ich an Prostituierte denke die über den Menschenhandel eingeschleppt werden und irgendwie versuchen sich aus ihrer Situation zu befreien in dem sie klauen zum Beispiel. Um es kurz zu machen: Manche Menschen werden auch zu Kriminellen gemacht. Und der Schweizer ist in dieser Hinsicht gerne Profiteur. Billige Arbeitskräfte werden zuhauf importiert, hauptsache der Reingewinn stimmt. Diese Anstellungspolitik geht jetzt doch schon so weit, dass einige Bildungszweige sich gar nicht mehr darum bemühen, genügend Akademiker auszubilden um den Nationalen Bedürfnissen gerecht zu werden. Man hat sich längst daran gewöhnt. wir haben in Sachen Ausländer mit grosser Wahrscheinlichkeit eine extrem unterschiedliche Ansicht. Das Leben ist meiner Ansicht nach einfach nicht monokausal.

    Also als Frau ist ein Defekt wahrscheinlicher weil mir dieser anerzogen wurde, ok. Und wenn ich jetzt sage dass das Bedürfnis, eine Waffe zu besitzen ein Defekt ist, der dem Mann anerzogen wurde? Ausnahmen gibt es ja ohnehin in beide Richtungen.

    Schutzlos will niemand Gewalt der ausgeliefert sein. Darum will man ja unbedingt eine Waffe. Weil der andere eine hat und somit dafür sorgt, dass man ihm schutzlos ausgeliefert sein könnte wenn er wollte. Es gibt so viele Dinge, zahlreiche Naturgewalten, zufällige Konvergenzen denen wir nicht schutzlos ausgeliefert sein möchten und es doch sind. Diese Ohmacht liegt dem Leben selbst aber zu Grunde. Man kann sich einreden, mit einer Waffe die Ohnmacht bis zu einem gewissen Grad aufzuhalten, aber man kann trotzdem überfahren, auf hoher See vergessen oder betrogen werden.

    Ok, die Statistiken die Sie zitieren, zeigen einen Anstieg der Gewalt. Wie auch immer. Es ist mir eigentlich egal ob die Gewalt laut Statistik – egal von welcher Quelle – sinkt oder steigt. Es gibt so viele Gründe warum ein Mensch gewalttätig wird, dass ich aus den Statistiken ohnehin höchstens die Frustrationstoleranz herauslesen kann. Für mich ist es wichtig die negativen Folgen einzudämmen und die Wertschätzung des Lebens anzuerkennen. Die Zahlen zeigen, dass Kriminalität steigt und sinkt, je nach Betrachtung. Die Statistik sagt nichts aus, weil die Gründe für Kriminalität einfach zu vielfältig sind.

    Mich erstaunt dass Sie gegenüber der Selbstjustiz so geringe Berührungsängste haben, wo Sie doch gar nicht so gut mit islamistischen Fundamentalisten können….

    Ich stimme voll damit überein dass es an den Muslimen ist ihre Ideologie zu reformieren, deren Herrschaftsanspruch zu relativieren.
    Das Christentum (mit den Kruzifixen an den Weggkreuzungen, in den Schulzimmern, der Propaganda im Staatlichen Fernsehen, mit den kantonalen Schulgesetzen die vorsehen dass „Kinder zu Christen“ erzogen werden, die Lehrperson die aufgrund nichterfüllung dieses Gesetzes gekündigt wurde, die Deutsche Familie die mit ihrem Wunsch nach religiöser Neutralität in der Schule ihrer Kinder aus der Schweiz vertrieben wurde) ist alles andere als in der Privatsphäre. Die Schweiz ist nicht so säkular wie sie gerne tönt. Im Wallis bezahlen auch Religionsfreie immer noch Kirchensteuern und es ist aufgrund des Christen- und Kirchenfilzes schier unmöglich, alles davon wieder zurück zu erhalten. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Pfarrersstellen die meist von den Gemeinden bezahlt werden und ausschliesslich Männern einen herrlich gechillten Job mit Kost und Logie ermöglichen.

    Keine Ahnung wo die Worte des Herr Blanco waren. Mich interessieren seine Worte so wenig wie die Worte des Papstes. Auch Muslime wurden schon von Christen getötet (siehe Bushs Irakkrieg mit den zahlreichen zivilen Opfern und den mittlerweile grossteils atomar verseuchten Gebieten mit den missgebildeten und kranken Neugeborenen, wenn man so will).

    Wenn es um Gewalt aus ihren Kreisen geht, herrscht vornehmes schweigen im Walde auch im Christentum (siehe Missbrauchsfälle und deren Vertuschung).
    Wer hier in der Schweiz leben will, muss sich zu unseren Freiheitswerten bekennen, dazu gehört aber meiner Ansicht nach weniger das ablehnen des Niqap, der Burka, der Scharia (also dem Verbieten von Kleidungsstücken die vielleicht – so wie das Kruzifix – in ein paar Jahren schon Mode-Assescoires geworden wären) sondern viel eher die Akzeptanz, dass Religion dann ihre Zulässigkeit verliert, wenn sie einem anderen Menschen schadet und auch die Möglichkeit aus dem Islam zu Konvertieren ohne in der Heimat mit dem Tod bedroht zu werden.
    Auch im Christentum sind Homosexuelle in zahlreichen Regionen schwer geächtet und verlassen schier fluchtartig die heimatlichen Dörfer um sich dem Spott und der Niedertracht zu entziehen. Suchen Sie mal nach dem Verein „anners oberwallis“. Die Interessengruppe von Homosexuellen im Oberwallis ist eingegangen, weil alle aus dem Wallis geflüchtet sind.

    Gerade heutzutage wo wir wissen, was Religion anrichten kann, sollten wir die Fehler und den Radikalismus einer Religion nicht mit denen einer anderen Religion aufwiegen wollen sondern nach höheren Werten streben, nach Objektivität und Humanismus.

    Integration ist ein Konzept welches auch in der Physik angewendet wird. Es sagt als Konzept aber überhaupt nichts darüber aus, in wiefern welche Komponente einen höheren Rang hat. Es geht lediglich um das Finden eines Wertekonsens. Intergration ist nicht Assimilation. Denn in der Assimilation ist ein Land die Nummer 1 und nimmt sich alles vom Gastland was ihm gerade passt (wie die Pizza von den „Spaghettifressern“ und den Döner von den „Kanacken“, oder die Drogen von den „Affenmenschen“ und die Billig-Produkte der „Schlitzaugen“) und lehnt gleichzeitig alles ab, was nicht „nützlich“ ist.

    Das Christentum hat noch nicht ausgelernt und hat somit auch keinen Allmachtsanspruch über den Islam. Im Vatikan ist die Aufklärung doch auch nicht angekommen. Nur da regt sich niemand auf weil es nur eine Altmännerriege ist die kein Mensch mehr ernst nimmt. Der Islam erreicht die Leute offenbar noch, das ist der Unterschied. Aber hier bringt die Waffe im Haus nichts.

  7. Es ist schon erstaunlich, dass in den Diskussionsforen und Blogs kaum jemand von den Initiativgegnern der dreisten Lüge der Initianten “Schützen, Jäger und Sammler haben nichts zu befürchten” entgegen tritt.
    Das pure Gegenteil ist nämlich der Fall !

    Im Initiativtext Abs. 2 heisst es :
    “Wer Feuerwaffen und Munition erwerben, besitzen, tragen, gebrauchen oder überlassen will, muss den Bedarf dafür nachweisen. Das Gesetz regelt die Anforderungen und die Einzelheiten, insbesondere für:

    c. das Sportschützenwesen;
    d. die Jagd;
    e. das Sammeln von Waffen.”

    Das heisst, dass der Gesetzgeber (Parlament) alles mögliche in die Vollzugsgesetze und -verordnungen hinein schreiben kann. Auf Grund der politischen Zusammensetzung der eidgenössischen Räte kann dies bis hin zum Totalverbot und schlimmstenfalls bis zur entschädigungslosen Enteignung führen !
    Desgleichen ist keineswegs sicher, ob für lizenzierte Sportschützen der Besitzstand gewahrt bleibt. Das Gesetz kann Ausnahmen vorsehen, muss aber nicht (Abs. 4 Initiativtext).
    Mit dem Bedürfnisnachweis wird zudem der Beamtenwillkür Tür und Tor geöffnet, denn wie soll z.B. ein Sammler das Bedürfnis nachweisen.

    Diverse Studien und Untersuchungen zeigen zudem, dass in Ländern mit einem totalen Waffenverbot (England, Japan, Luxemburg, usw.) die Suizide nicht rückläufig sind.
    Die Kriminalität hingegen nimmt exorbitant zu. Kein Wunder, wenn die Verbrecher wissen, dass sie auf keine Gegenwehr stossen werden.
    Siehe dazu die Statistiken im posting von Walter Roth, 10. Januar 7:20pm

    Wenn es den Initianten wirklich um Missbrauchs- und Gewaltbekämpfung ginge, dann würden sie alles daran setzen, dass die illegal illegale Waffen Besitzenden entwaffnet werden. Insbesondere jene Staatsangehörigen (Art. 7 WG und Art. 12 WV), welche bereits seit 1999 Waffen weder erwerben noch besitzen dürfen und trotzdem für rund 90% aller Schusswaffendelikte verantwortlich zeichnen.

    Warum sich aber alle nur mit dem legalen Waffenbesitz beschäftigen und warum man Waffengesetze fabriziert, die sich ausschließlich gegen die braven, rechtstreuen Bürger wenden und ihnen das Hobby verbieten, ist nur mit den Erlebnissen einzelner Initianten/Initiantinnen zu erklären.
    Das Initiativrecht zu missbrauchen, um persönliche Rache zu üben und hunderttausende von AdA, Schützen, Jägern und Sammlern zu potentiellen Mördern und Gewalttätern zu stempeln, ist definitiv daneben, aber sowas von daneben !

    Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, diese Mogelpackung bachab zu schicken.
    Dazu bedarf es die Anstrengung aller, um die über 20% der Unentschlossenen zu einem NEIN zu motivieren.

    Am 17./18. Januar werden die Abstimmungsunterlagen verschickt und erfahrungsgemäss stimmen rund 90% der Abstimmungswilligen in den ersten Tagen nach Erhalt der Unterlagen brieflich ab.
    Die Zeit wird also knapp !

    • Hätte ich meine Position gewählt weil ich es an den Statistiken festmache, würde ich vielleicht sogar meine Position ändern. Da ich jedoch eine monokausale Deutung von Statistiken stark in Frage stelle, bleibt mir auch hier zu sagen: Waffen sind Produkte die ihren Zweck durch Verletzung oder Tötung erfüllen. Beim legalen Waffenbesitz fängt die Torpedierung der Berührungsangst zu solchen Geräten an, wenn nicht geschult und geprüft wird, ob diejenige Person, welche eine Waffe besitzt auch wirklich willens ist, nicht Selbstjustiz damit zu verüben, auch wenn sie die Möglichkeit dazu hat. Immer wieder spricht man von dieser Gegenwehr, die man niemandem nehmen will, von der Sicherheit die einem die Waffe gibt. Und dennoch kenne ich nicht eine einzige Geschichte von einer Person die offen sagt „ich wurde überfallen und bin so dankbar dass ich den Angreifer mit meiner Ordonanzwaffe rechtzeitig erschiessen konnte“. Die Weissagung, es würden breite Enteignungen stattfinden und alle Waffenbesitzer würden (als wäre die Schweiz kein Rechtsstaat) totaler Willkür unterworfen, ist für mich nichts anderes als Polemik, um durch Provozieren von Angst erneut die konservative Linie zu verteidigen.

      • Von Polemik oder Panikmache kann keine Rede sein. Die Initiative lässt bewusst alle Türen offen („Das Gesetz regelt die Anforderungen und Einzelheiten …“), so, dass der Gesetzgeber alle Freiheiten hat, die Umsetzung nach eigenem Gusto zu gestalten.
        Bestes Beispiel dafür ist die Verwahrungsinitiative. Dieser hat das Parlament unter Berufung auf obskures „übergeordnetes Recht“, Völkerrecht, Menschenrecht sämtliche Zähne gezogen, so dass vom ursprünglichen Anliegen fast nichts mehr übrig blieb.
        Bei der vorliegenden Antiwaffen-Initiative ist nun die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass es – angesichts der parlamentarischen Mehrheitsverhältnisse – bis zu einem Totalverbot des privaten Waffenbesitzes kommen kann.
        Um dies zu verhindern, muss die Initiative abgelehnt werden !
        Was nun den Rechtsstaat betrifft, so ist es damit nicht weit her. Seit der Waffengesetzrevision 1999 haben wir ein einheitliches eidgenössisches Gesetz – theoretisch. Die Kantone bzw. deren Beamte verfahren nämlich bis heute nach eigenem Gutdünken. Während z.B. St.Gallen oder Zürich „grosszügig“ Erwerbsscheine und – nach sorgfältiger gesetzeskonformer Prüfung – auch Sonderbewilligungen für Seriefeuerwaffen ausstellen, gilt in Basel-Stadt das pure Gegenteil. Erwerbsscheine werden äusserst restriktiv erteilt und Sonderbewilligungen gibt es konsequent keine mehr.
        Das Argument der Beamtenwillkür ist somit alles andere als aus der Luft gegriffen, sondern entspricht der Realität.

        • Von Polemik oder Panikmache kann meiner Ansicht nach die Rede durchaus sein wenn behauptet wird, die Gesellschaft werde bösartiger und unsicherer, wenn Waffen verboten würden.

          Jede Initiative lässt bewusst alle Türen offen, so, dass der Gesetzgeber nicht alle sondern die nötigen Freiheiten hat, die Umsetzung nach geltendem und unterzeichneten Völker- und Menschenrecht zu gestalten (obschon ich immer häufiger merke, dass die Menschenrechte für einige Menschen als störend denn als wertvoll betrachtet werden was meiner Ansicht nach eine sehr negative Entwicklung ist).

          Ich kann, da die Waffe kein Körperteil wäre den man mir amputieren müsste und auch weil ich kein Bedürfnis habe mich ins Mittelalter zu katapultieren, gut damit leben wenn Waffen verboten würden. Einigen ist ihre Waffe wahrscheinlich so ans Herz gewachsen, dass sie lieber schuldig vor dem Gesetz werden als sie sich nehmen zu lassen. Menschrechte bitte nur für einen selber, einmal zum Mitnehmen.

          Sie schreiben selber dass die Waffengesetzrevision von 1999 auf Kantonsebene willkürlich umgesetzt wird. Zeigt nicht genau dieser Umstand, dass es Zeit wird eben diese Revision zu überdenken da sie offensichtlich einen Interpretationsspielraum zulässt, der den sorglosen Umgang mit Waffen fördert?

          • Meine anfängliche Begeisterung, mit Ihnen zu diskutieren, ist etwas gewichen. Mir scheint, Sie sind ziemlich resistent gegen durch Fakten erhärtete Argumente.
            Wir hatten wie gesagt 1999 eine weitreichende Waffengesetzrevison, welche unter Anderem die Kernkompetenzen von den Kantonen weg zum Bund verlagerte. 2008 wurde dieses verschärfte Gesetz erneut – diesmal um der „Schengen-Kompatibilität“ willen – erneut verschärft. Und nach wie vor ist die Beamtenwillkür Fakt, von bundesweit einheitlicher Anwendung des Gesetzes keine Rede.
            Weitere Informationen gibt’s beim Waffenrechtsexperten Dr. Hans Wüst

          • Meine Begeisterung lässt auch nach wenn immer die gleichen Zahlen zitiert werden und immer wieder ignoriert wird, dass diese Zahlen auf vielfältige Weise zustande kommen und mit Bedacht intepretiert werden sollten. Selbst wenn die Zahlen sagen, dass eine Gesellschaft ohne Waffen gewalttätiger ist, so muss man sich doch fragen, woher das kommt und wie man der Gewaltbereitschaft entgegen wirken kann. Waffen abgeben damit das Volk schön ruhig ist oder zum Zweck dass die Leute noch den nötigen Respekt voreinander haben ist und bleibt für mich kein Konzept.
            Sie sagen also „einmal Beamtenwillkür bei einem Gesetz, immer Beamtenwillkür“. Und wie definieren Sie diese? Woher wissen Sie denn, dass es sich um Willkür handelt? Kann ja sein dass jeder Kanton aufgrund seiner Bevölkerungsdichte, Lage, Verdienstmöglichkeiten etc. auch anders entscheiden muss. Oder ist es Willkür immer dann wenn Sie anderer Meinung sind? Als ich nach einem Herr Hans Wüst gesucht habe, konnte ich nur einen Erbrechts- und Scheidungsrechtsexperten ausfindig machen.

  8. Hallo MèLa……….

    Irgendwie wollen sie einfach nicht begreifen, dass die Zahlen sagen das eine Entwaffnete Nation ein Sicherheitsproblem hat, weil diejenigen welche Waffen illegal besitzen und sie auch so anwenden, keine Gegenwehr mehr zu fürchten brauchen.
    Was haben sie mit all dem erreicht wenn sie nicht begreifen können, dass sie gerade dabei sind ihre Zukunft derlei zu verändern, dass sie sich mehr vor gewallt fürchten müssen.

    Gerade sie als Frau werden das nämlich, während es für mich als Mann das kleinere Problem sein wird.

    Tja, sie denken in gewohnt linker Manier über den Islam, aber wenn Homosexuelle geächtet werden ist das noch ein ganz wesentlicher qualitativer Unterschied dazu, ob man deswegen enthauptet oder gesteinigt wird.
    Die Videos aus dem Iran bei denen die Homosexuellen an Baukranen aufgehängt werden, die sollten sie ja kennen, oder soll ich ihn die Links dazu hier einstellen.

    Das Video der 16 Jährigen „Atefeh“ kann ich ihnen ebenfalls noch per Link bekannt machen.

    Tatsache ist, dass der Islam in der heutigen Zeit das Problem darstellt und im Buch dieser Gewaltideologie ist eben der Machtanspruch und die Gewalt die dazu verhilft, wie ein roter Faden quer durch das Buch zu finden.
    Lesen sie es mal, heute gibt’s gute Übersetzungen.
    Nicht mal die Aussage Mohameds „es Gibt keine Zwang im Glauben“ ist dort zu finden, etwas was die Vertreter des Islam immerzu als Beweis für dessen friedlichen Kern anführen.
    Wenn man das wissenschaftlich Untersucht, so erkennt man das diese Aussage einen ganz anderen Sinn ergibt, ja gar nicht dahingehend Übersetzt werdne darf.

    Es sind nicht alle Muslime verbohrte Islamisten, nur es waren auch nicht alle Deutschen harte Nationalsozialisten, aber diese Minderheit in Deutschland hat dieses Volk in den grössten Krieg aller Zeiten geführt.

    Was müssen wir daraus lernen, …….eben, das militante Gruppen sehr viel schwerer wiegen wie die friedlichen, demokratischen welche daneben stehen und in Ruhe ihr Leben fristen wollen.
    Das Problem der gewalttätigen und militanten Minderheiten, damals im Nationalsozialismus, wie heute im Islam ist folgendes. Diese kleinen gewaltbereiten Minderheiten beeinflussen die passiveren Mehrheiten ganz wesentlich, ja sie drängen diese zu etwas was sie vielleicht gar nicht wollen.

    Wenn eine Mehrheit der Muslime also friedlich ist und sein will, so müssen sie die nötigen Schritte unternehmen um ihre Ideologie zu reformieren, deren Hardliner zurück zu drängen.

    Wer Humanismus gegenüber einer archaischen Ideologie anwendet, begeht einen grossen Fehler.
    Es ist unmöglich einem Gewalttäter die andere Wange hinzuhalten, dann ist man vielleicht anschliessend Tot.
    Es ist ebenso unmöglich den Islam mit demokratischen Verhaltensregeln zu begegnen, die Art wie man ihm begegnet muss entsprechend sein.

    Beenden wir das hier, es bringt und nicht mehr weiter.

    Sie glauben immer noch die Welt wird besser wenn sie den Schweizern ihre Waffen wegnehmen.

    Die Zahlen all der Länder die das versuchten, zeigen etwas ganz anderes.

    Sie werden es erst glauben wenn auch bei uns die Statistik einen starken anstieg ausweist und selbst dann werden sie es zu leugnen versuchen, werden das anderen Faktoren anlasten.

    Ich werde noch einen Artikel einstellen anschliessend an diesen Kommentar.

    • Ihre Zahlen sagen, dass die Kriminalitätsrate steigt. Sie sagen nicht, dass sie vor den Waffengesetzen mit Einschränkenden Wirkungen nicht auch gestiegen sind. Und wie bereits gesagt: Meine Position habe ich mir nicht aus Statistiken geholt, sondern es ist eine tiefe Überzeugung die über das Zahlenmaterial mit einer monokausalen Auslegung hinausgehen.
      Sie vergleichen die Länder und Ihre (politische) Geschichte kreuz und quer. Was wenn Gewaltdelikte lediglich öfter angezeigt werden? Was wenn Gewaltdelikte heute besser geahndet werden können und daher die Zahlen hochtreiben?

  9. So hier noch der Artikel sammt Link dazu.

    http://netzwerkrecherche.wordpress.com/2009/03/25/liberales-waffenrecht-senkt-gewaltkriminalitat/

    Konnte bis zum 31. Dezember 1999 jeder Schweizer Bürger noch recht problemlos eine Schusswaffe auf der Straße führen (in der Hälfte der Kantone bedurfte es dazu nicht einmal eines behördlichen Dokumentes), so ist dies durch das am 01. Januar 2000 in Kraft getretene neue Waffengesetz erheblich erschwert bis unmöglich gemacht worden. In der Folge kam es 2001 im Vergleich zum Vorjahr laut dem Schweizer Bundesamt für Statistik zu einem Anstieg der Gewaltkriminalität:
    – Vorsätzliche Delikte gegen Leib und Leben (Tötungsdelikte): plus 8,0 Prozent
    – Vorsätzliche Körperverletzungen: plus 6,7 Prozent
    – Vergewaltigungen: plus 12,4 Prozent
    Dagegen nahmen Diebstähle und Einbrüche insgesamt nur um 0,47 Prozent zu und auch die Gesamtzahl der erfassten Straftaten stieg nur um 1,48 Prozent.
    Dies könnte als Zufall gewertet werden, wenn nicht in Australien und England ähnliche Tendenzen mit jedoch weitaus schlimmeren Konsequenzen beobachtet worden sind, nachdem quasi alle legal besessenen Waffen eingezogen wurden. So zog Australien 1996 insgesamt 640.381 private Schusswaffen ein und vernichtete sie zum Preis von 500 Millionen Dollar.

    Bereits 1997 stieg die Zahl der Gewaltverbrechen um 3,2 Prozent und Überfälle nahmen um 8,6 Prozent zu. Bewaffnete (!)Raubüberfälle legten satte 44 Prozent drauf.

    Makabrer Spitzenreiter ist der Staat Victoria, in welchem Schusswaffendelikte sogar um 300 Prozent anstiegen. Dagegen gab es in Australien in den 25 Jahren vor 1996 unter anderem bei bewaffneten Raubüberfällen einen stetigen Rückgang.

    In England geschah die Entwaffnung der Bürger 1997. Damals wurden rund 162.000 Kurzwaffen eingezogen und weitestgehend vernichtet. Die ehemaligen Besitzer erhielten eine Entschädigung von etwa 95 Millionen Pfund. Allein im Zeitraum von September 1998 bis September 1999 stieg die Kriminalität in London um 22 Prozent und die bewaffnete Kriminalität um zehn Prozent. Ähnliche Entwicklungen gab es im ganzen Land. Mittlerweile sollen mindesten drei Millionen illegaler Waffen in Großbritannien kursieren.
    Das „UNO Interregional Crime & Justice Research Institute“ zeigte 2003, dass die Einwohner von Wales und England unter einer höheren Verbrechenslast leiden als vergleichbare andere Länder: auf 100 Einwohnen kommen dort 55 Verbrechen (in den anderen Industrieländern dagegen 35/100). Bei »Kontakt-Verbrechen« (Raub, sexueller und gewalttätiger Überfall) liegt der Anteil in England und Wales mit 3,6 Prozent deutlich vor den USA mit 1,9 Prozent. Dort löste eine Liberalisierung der Waffengesetze seit Ende der 1970er-Jahre in vielen Bundesstaaten eine gegenteilige Entwicklung aus.
    Mehr Waffen, mehr Abschreckung
    Über so eine gegenläufige Entwicklung dürfen sich die Einwohner des Staates Florida seit 1987 freuen, als eine Gesetzesänderung das Führen einer Schusswaffe auch außerhalb des eigenen Besitztums zum persönlichen Schutz erleichterte. So gab es 1992 noch 13.945 Gewaltdelikte (Mord, Vergewaltigung, Raub und Körperverletzung), so lagen diese bei fallender Tendenz seit 1989 im Jahr 2001 nur noch bei 7.210 Taten. Somit beträgt der Rückgang 48,3 Prozent. Parallel dazu stiegen die Übergriffe auf wehrlose (!) Touristen an, bis die Polizei Anfang der 1990er neue aufwändige Programme zum Schutz der Reisenden entwickelte. Insgesamt ging in Florida von 1987 bis 1995 die Zahl aller Tötungsdelikte um 22 Prozent und Taten mit Schusswaffengebrauch sogar um 29 Prozent zurück.
    Von den 295.220 Waffenscheinen, die in Florida seit Inkrafttreten des Gesetzes bis zum 31. Mai 1995 ausgestellt wurden, mussten nur 48, sprich etwa 0,016 Prozent wegen Missbrauchs wieder entzogen werden. Mit 99,984% der Waffenträger gab es also keine Probleme.
    Unter dem Strich
    So zeigt sich ganz klar ein hinreichend belegter, enger Zusammenhang zwischen restriktiven Waffengesetzen und steigender Kriminalität und damit der Gefährdung des Bürgers durch staatliche, gesetzgeberische Maßnahmen. Es lassen sich daraus die Formeln »Mehr legaler privater Waffenbesitz = weniger Gewaltkriminalität« sowie im Umkehrschluss »Weniger legaler privater Waffenbesitz = mehr Gewaltkriminalität« ableiten. Die negative Entwicklung in der bislang waffenrechtlich sehr liberalen Schweiz mit einer bis 1999 äußerst niedrigen Kriminalitätsrate, die nach Verschärfung der Gesetze anzusteigen beginnt, sollte allen Demokraten Warnung und Mahnung sein. [3]

  10. So ist unsere welt eben nunmal.

    man kann sich nur mit dem einen Meinung bilden was aucn da ist…………..

    ………….nicht mit dem was man sich wünscht.

    • so sehen Sie es. Für mich kann man sich nur eine Meinung bilden wenn man alle Einflüsse berücksichtigt und sich nicht einen x-beliebigen Sündenbock sucht, um zu erreichen was man sich wünscht. Und selbst wenn Sie richtig liegen mit der Annahme die Gesellschaft benötigt Bewaffnung um sicher zu sein, so ist das meiner Ansicht nach dennoch Symptombekämpfung. ich würde sagen wir beide haben das bestmögliche versucht um den anderen zu verstehen…

  11. Liebe Melanie, Lieber Walter Roth und Lieber Abdul R. Furrer,

    Mit grossem Interesse habe ich Ihre Kommentare bezüglich der Waffeninitiative mitgelesen. Was mich sehr erschreckt ist, dass obwohl mit harten Fakten und erwiesenen Statistiken begründet werden kann, wieso die Initiative abgelehnt werden soll, aus Bauchgefühlren oder aus Überzeugungen aus dem Bauch heraus einer Bevölkerungsschicht etwas Verboten werden soll und ja, sogar enteignet werden soll.

    Es ist nämlich richtig, was Herr Abdul R. Furrer sagt, denn es steht ja genauso im Initiativtext, entgegen den Behauptungen der Initianten, dass Schützen, Jäger und Sammler nicht betroffen werden. Nein, diese trifft es am härtesten, obwohl diese am verantwortungsvollsten mit diesen Sportgeräten und Sammelgegenständen umgehen.

    Leider geht es sogar weiter. Im Forderungskatalog der Initianten, mit den Forderungen die dann auf Gesetzesebene gestellt werden sollen beinhalten noch viel schärfere Bestimmungen wie zum Beispiel:

    – Kasernierung von Sportwaffen: Schützen müssen ihr Sportgeräte im Schützenhaus aufbewahren und dürfen sie nicht mehr nach Hause nehmen

    – Polizisten müssen am Feierabend die Dienstwaffe auf dem Posten lassen und dürfen sie zum Selbstschutz nicht mehr nach Hause nehmen

    – das Sammeln wird praktisch verunmöglicht und ist für solche nur noch möglich, die ein Museum betreiben

    etc.

    • Mit Interesse habe ich Ihren Kommentar bezüglich der Waffeninitiative gelesen. Was mich sehr erschreckt ist, dass obwohl Statistiken über gesellschaftliche Entwicklungen niemals monokausal betrachtet werden können die Initiative abgelehnt werden soll, und zwar aus dem Bauchgefühl oder aus Überzeugungen aus dem Bauch heraus, dass die Menschen so dermassen schlecht sind, dass man sie nur mit Waffen in Schach halten kann, dass man nur mit Schusswaffen sicher sein kann.

      Die Walliser Jäger zum Beispiel sehen keinen Grund, ein Alkoholverbot für die Jagd einzuführen, auch wenn es Fälle von Alkoholmissbrauch inklusive geladener Waffe gibt. Als ob das ja auch normal ist wenn man besoffen mit einer geladenen Knarre durch den Wald kriecht. Seit dieser Initiative ist plötzlich jeder Lackaffe der eine Waffe in die Hand gedrückt bekommen hat, ein redlicher Bürger. Ausser natürlich die 25% Migranten die in der RS eine Waffe erhalten. Die sind scheisse, das sind ja „alles Islamisten“.

      Ob jeder, der die RS absolviert überhaupt über die nötige Verantwortung verfügen kann wenn er monatelang „Krieg gespielt“ hat, währenddem kein einziges Wort von dem „Tod als realistisches Ende des Arbeitstages eines Soldaten“ verloren wird und stattdessen so blumige Beschreibungen wie „im Feld geblieben“ oder „gefallen“ benutzt werden, wage ich nach wie vor zu bezweifeln. Für mich gehört zum Führen einer Waffe mehr Reife dazu als Kilometermärsche und Bettchen machen können.

      Zu den „Vorwürfen“ zu den möglichen Auswirkungen der Initiative:
      – Kasernierung von Sportwaffen:
      Ja das ist ja unglaublich schlimm wenn man sein Sportgerät dort lässt, wo man es benutzen kann ohne sich selbst oder jemand anderem zu schaden.

      – Polizisten müssen am Feierabend die Dienstwaffe auf dem Posten lassen und dürfen sie zum Selbstschutz nicht mehr nach Hause nehmen
      Ja der liebe Selbstschutz. Es gibt ja so unglaublich viele Fälle wo eine Waffe ein Leben gerettet hat! Waffen werden ja nur zum Zweck produziert Leben zu retten und die Gesundheit zu verbessern, oder?

      – das Sammeln wird praktisch verunmöglicht und ist für solche nur noch möglich, die ein Museum betreiben
      Ich finde es halb so schlimm dass Leute, die wirklich geschult sind und echtes Know-How haben, zudem damit ihr Geld verdienen, sich künftig um das Sammeln und Aufbewahren von historisch wertvollen Waffen kümmern. Aus eigener Erfahrung im Archiv kann ich sagen, dass alle Privatsammlungen die jemals dort eingetroffen sind in der Regel so schlecht gelagert waren, dass das Papier förmlich weggefault ist. Wenn ich bedenke dass die meisten Privatsammler nicht mal im Stande sind Papier aufzubewahren, dann überlasse ich die Aufbewahrung und Restaurierung von Waffen auch lieber den Profis.

      Ich bedauere dass meine Weltanschauung und meine moralischen Werte als „Bauchgefühl“ bezeichnet werden.

      • Betreffend der Dienstpflichtigen mit Migrationshintergrund sprechen Sie ein ernsthaftes Problem an. Dieses liesse sich jedoch einfach lösen, ohne die AdA, Schützen, Jäger und Sammler in globo zu diffamieren und zu bestrafen. Nämlich, indem diese Personen von der Rekrutierung und der Armeepflicht ausgeschlossen werden. Dann könnten Tötungsdelikte und Amokläufe wie z.B. jene von Höngg, Aarau, Dulliken oder Chur wenn nicht verhindert, so doch drastisch reduziert werden.
        Dazu braucht es die Initiative nicht. Die Armee hat bereits reagiert und eine vertiefte Überprüfung von Rekruten und Dienstpflichtigen angeordnet.
        Und bevor Sie jetzt den Fall Leibacher zitieren : Leibacher hatte seinen Amoklauf im Regierungsgebäude Zug nicht im Affekt begangen, sondern von langer Hand geplant. Wäre ihm der Erwerb von Waffen im Waffengeschäft verwehrt geblieben, so hätte er sie sich auf dem Schwarzmarkt beschafft. So, wie es jeder Verbrecher tut, der eine Tat unter Waffeneinsatz plant. Dagegen hilft auch das totale Waffenverbot rein gar nichts. Beispiele aus andern Ländern belegen dies deutlich.
        Und noch ein Wort zu Ihrem Argument betreffend Waffensammler : Haben Sie sich jemals mit einem Sammler unterhalten oder gar seine Sammlung besichtigt ? Ich glaube nicht. Waffensammler sind „Technikfreaks“, sind meist Systemsammler und fest gelegt auf bestimmte Epochen, bestimmte Hersteller und Büchsenmacher, Versuchsmodelle, Kriegsfertigungen, usw. Sie pflegen und restaurieren ihre wertvollen Sammelstücke und lassen sie keineswegs in der Garage oder im feuchten Keller vergammeln !

        • Sie möchten also noch mehr Gesetze die nicht auf die breite Bevölkerung angewendet werden. Ganz nach dem Prinzip „alle sind gleich. aber einige sind gleicher“.

          Dass Ausländer Amok laufen weil sie von Schweizern, die selber nicht einen Handstreich dafür getan haben um das Glück zu haben, in der Schweiz geboren zu sein und sich dennoch für etwas besseres halten, ständig wie Vieh behandelt werden kann ich nachvollziehen. Ausländer laufen wohl tatsächlich Amok weil wir ihnen eine Waffe geben. Aber Schweizer natürlich nicht. Oder wie?

          Oder ist es für Sie eine Erniedrigung von einem Ausländer erschossen zu werden statt von einem Schweizer?

          Wie wird wohl die Überprüfung sein wenn die Armee nur dann Geld kriegt, wenn sie genug Rekruten als dienstpflichtig anerkennt?

          All diese technikverliebten Sammler könnten ja ihre Dienste den Museen anbieten, bzw. ihr Wissen der Gesellschaft zur Verfügung stellen. Wenn es ihnen wirklich darum geht, Technik zu erhalten oder Epochen zu dokumentieren, dann sollte das ja kaum ein Problem darstellen.

  12. Vielen Dank, für mich sehr erfreulich, dass sich auch eine Frau einmal gegen diese Initiative auspricht.

    Was ich aber äuserst bedenklich finde, ist der Kommentar, den ein gewisser „Simon Rupf“ von der Piratenpartei von sich gab.

    Unsägliche Linksextreme Polemik.

    Zitat:
    Eine Waffe ist und bleibt ein Mordinstrument.
    Es gibt im Gegensatz zu Werkzeugen keinen „dual use“. Armeen bilden Mörder aus: Nehmt den Mördern die Waffen weg!
    Simon Rupf

    Wenn man hier in der Schweiz derart politisiert, wie sieht unsere Zukunft wohl aus.

    Mir fiel geade was Polemisches ein, aber irgendwie ………

    was hätte der mann wohl getan wenn die Schweiz im letzte Krieg besetzt worden wäre, hätte er gezwungenermassen freiwillig in der SS gedient wie viele Elsässer zum Beispiel, oder wäre er ersatzweise ins KZ gewandert.

    Tja, waren alles potenzielle Mörder in Uniform, zum Beispiel mein Vater, heute 93 und mit weit über 1000 Diensttagen.

    Es bleibt bei diesem linken Gedankengut ganz klar festzuhalten.
    Die Kantonal bewilligten Seriefeuerwaffensammler werden enteignet, ……..die übrigen Sammler werden mit derart hohen Auflagen bedacht, dass es faktisch ebenfalls einer Enteignung gleichkommt, ………die Schützen könne nur noch ihrem Sport frönen wenn sie in einem Verein unterschlupf finden, der auch eine Anlage btreiben kann, wo man genügend Schiesszeiten hat, bei den traditionellen 300m Ständen eine bereits heute schwierige Sache.

    Zudem wurde die Frage einer Entschädigung wenn man per Gesetz gezwungen ist sein Hobby aufzugeben nie angesprochen.
    was also wenn ich kein Museim betreiben kann, keinen vielfach gesicherten Bunker besitze um eine sammlung zu beherbergen….?

    Werden meine sachen dann zum Einstandspreis plus Entschädigung des Ideellen Wertes vom Staat angekauft, oder muss ich diese nach Markwert einem Händler überlassen der mir dafür fast gar nichts nehr bezahlen kann weil niemand mehr derlei Dinge kauft weil das Gesetz es fast verunmöglicht.

    Also Quasi, erst entwerten per Gesetz, und anschliessend per nicht mehr vorhandenem Marktwert entschädigen.

    WR

    • Ich stimme mit Herr Rupf überein. Bei mir geht es da nicht um Links und nicht um Rechts. Wenn ich Links wäre würde ich nämlich sagen „nehmt den Rechten die Waffe weg“ 🙂

      Wie die Zukunft aussehen würde ohne Waffen? Eine offene Frage, die man eigentlich durchaus mal einer Belastungsprobe aussetzen könnte. Wenn’s scheisse läuft kann man ja immer noch zurück zum Bewährten gehen, oder sogar das Experiment umkehren und allen eine Waffe geben um zu sehen was besser ankommt. Warum ein Konzept verurteilen bevor man es getestet hat? Es gibt aber einen Grund warum man zuerst das Waffenlose Konzept testen sollte: Weil dann noch Leute leben die das Konzept mit voller Bewaffnung überhaupt noch testen könnten 😉

      Sie ziehen hier Zustände aus dem zweiten Weltkriege heran – Technologische und Philosophische Zustände die seit 60 Jahren einem konstanten Wandel unterworfen waren. Das Szenario kann mit dem Hier und Jetzt gar nicht verglichen werden. So einer wie Hitler würde in der heutigen Politik keinen Tag alt.

      So wie ich aber Rupf kenne, wäre er ins KZ gegangen bevor er sich zum Mörder hätte machen lassen. Und Sie? Wären Sie Mörder oder Gemordeter geworden wenn man Sie vor die Wahl gestellt hätte? Hätten Sie für Ihr eigenes Überleben riskiert Unschuldige zu erschiessen?

      Die Sammler werden ein neues Hobby finden und die Professionellen Leute werden der Gesellschaft mehr historisches Gemeingut präsentieren können.
      Wer Hundesport betreiben will braucht auch einen Verein wo er „Unterschlupf finden“ kann, der entsprechende Öffnungszeiten hat, der den Sicherheitsauflagen gerecht wird und der die nötige Ausrüstung zur Verfügung stellen kann. Ich hab mich deswegen nie geärgert. Oder soll denn jeder Hundehalter einen Agility-Parcours für sich kaufen, und jeder Waffensportler bei sich zuhause einen Schiessstand eröffnen müssen?

      Der Staat hat – und das weiss ich aus eigener Erfahrung – das Recht weit wichtigere Sachen zu enteignen (Immobilien in denen man gerade wohnt zum Beispiel) als eine Waffe. Und da gibt es auch kein Schmerzensgeld. Wenn überhaupt, dann kommt mit Sicherheit eine solche Ersatzzahlung erstmal für wichtigere Dinge in Frage als für eine Waffe.

      Wenn Sie Ihre Waffen nicht sicher aufbewahren können, dann lassen Sie es doch einfach. Wo ist das Problem? Oder sind sie auch traurig dass sie nicht genug Geld haben um sich eine Garage voll mit Ferraris zu leisten? Ja das tut mir schrecklich leid, aber wenn sie es sich nicht leisten können, – so ist das leben halt – dann bekommen Sie es wahrscheinlich auch nicht. Und die Preise steigen halt manchmal (als Raucherin weiss ich das zur Genüge). Entweder man kann mithalten oder man muss es lassen.

      Wer Geld in eine Waffe ist für mich wie ein Mensch der an der Börse spekuliert: jemand der zuviel Geld hat und statt dessen besser denen geholfen hätte, die es nötig haben statt seiner Gier nach Geld oder Sicherheit nachzugeben. Für mich ist es kein Verlust, wenn das Gesetz kommt, weil ich niemals in Waffen investiert habe. Wäre vielleicht doch besser gewesen das Investment anders unterzubringen…

    • Lieber Herr Roth,

      Leider habe ich einen schweren Stand mit meinen Ansichten. Als aktives Mitglied unserer örtlichen Sektion der XXXX Partei wurde mir deswegen auch schon anonym mit Konsequenzen gedroht: Es gehe hier nicht nur um die Waffen, sondern auch um den Wahlkampf, weshalb ich meine persönlichen Ansichten einer „grösseren Sache“ unterzuordnen habe. Dies ist umso bedauerlicher, da ich doch gerade zur dieser Partei ging, um Politik für die Menschen in diesem Land zu machen und auch dafür einzustehen. Und Tatsache ist doch gerade, dass auch Schützen, Sammler und Jäger Menschen in unserem Lande sind, die auch Rechte haben, die man oder frau nicht einfach wegen leeren Behauptungen oder einem Wahlkampf beschneiden kann.

      Ich glaube, es hat noch viel mehr Mitglieder in dieser Partei, welche sich nicht getrauen eine andere Meinung, die der Parteilinie widerspricht zu haben.

      Bitte haben sie Verständniss, dass ich keine Parteinamen nennen darf.

  13. MéLa……….

    Sie werden eines tages in einem Saatsgebilde wie der ehemaligen DDR aufwachen, erst dabnn werden sie wohl verstehen können was „Freiheitlich“ bdeutet und das der Staat nicht alles regeln kann und nicht alles regeln sollte.

    Freiheit bedeutet die andern machen zu lassen, und die waffenbesitzer darf man weil sie den Staat keinesfalls belasten und die Gesellschaft auch nicht.

    • Ich habe kein Interesse daran, alles dem Staat zu überlassen. Der Staat besteht auch nur aus Menschen, und unser Staat wird sich – wenn nicht durch Waffen erzwungen, nicht dazu entscheiden einen Fehler zu wiederholen.

      In einer DDR wachen wir aber auf, wenn jeder jeden kontrolliert, überwacht und in die Schranken weist. So wie es heute schon viele Rentner tun die den ganzen Tag andere Leute beobachten und sich über kleinigkeiten enervieren – quasi die private Bürgerüberwachung.

      Freiheit bedeutet auch, dass man sich nicht der Macht eines Mitmenschen unterordnen muss nur weil er genug Geld hat um sich ein Mordinstrument leisten zu können. Die Waffenbesitzer belasten mit ihren von Steuern bezahlten Waffen ganz klar Gesellschaft und Staat. Alleine diese Initiative müsste nicht sein, wenn die Leute freiwillig sagen würden: lassen wir doch die Waffen.

      Denn Waffenbesitz erzeugt Waffenbesitz.

      • Jetzt gerät die Diskussion aber so langsam ins Absurde.
        Wie bitte müssen Sie sich einem Armeeangehörigen, Jäger, Schützen oder Sammler unterordnen ?
        Und wie bitte belastet die grosse Mehrheit der privat Waffen Besitzenden Gesellschaft und Staat ?
        Das erklären Sie mir mal !
        Mir jedenfalls hat der Staat bisher noch keinen Zustupf aus Steuergeldern an meine Sammlung geleistet …

        • Es ist mir neu dass wir nur über die Privaten Waffenbesitzer reden. Ich rede über alle, die Waffen zur Zeit zuhause aufbewahren können. Und die Armeewaffen sind meines Wissens nach vom Staat finanziert.

          Worauf beziehen Sie sich mit der Frage nach unterordnung?

          Ok, sie finden meine Argumente absurd, ich finde absurd dass man eine Tötungsinstrument bei sich zuhause haben muss.

          Schade, falls Sie wirklich historisch wertvolle Waffen in Ihrer Sammlung haben, hätte der Staat die Aufbewahrung und Restaurierung sogar bezahlt wenn Sie die Waffe einem Professionellen Konservator überlassen würden.

  14. Naja…………

    Wenn wir Migranten als Risikogruppe erkennen, sollten wir sie auch als solche behandeln.

    Es ist nicht geboten, ihnen unsere vergünstigungen welche wir als Schweizer uns in unserem Staatswesen erarbeitet haben, gratis anzubieten.

    Wenn die Armee kleiner werden soll, kann man auf „diese“ Rekruten verzichten.
    Es genügt wenn Soldaten Dienst tun die auch aus unserer Mentalität kommen und sich entsprechend verhalten.

    Ca. 2/3 – 3/4 der Insassen unserer gefängnisse bestehen aus Migranten, diese sollte man nicht in unsere Armee eingliedern, wir brauchen sie nicht.

    MeLa….ihre letzen Posings zeugen von fehlenden Argumenten.

    Zum Thema Migration, die unsere Sicherheitslage nämlich in tat und Wahrheit stark beeinträchtigt, hier mal ein Link dazu.

    Ich weiss, er ist in dem Rahmen hier polemisch.
    Aber er dürfte manchem die Augen öffnen wie es sich mit den so diskriminierten Gästen in Europa so verhält.
    Und es ist ein Statement von den betreffenden selbst, aber lesen sie es selber, es ist wirklich bemerkenswert.

    http://www.turkishpress.de/2011/01/05/fdpt-freiheitlich-demokratische-partei-tuerkland/id2896

    • Wenn Sie sagen Sie würden bei mir ein Fehlen von Argumenten feststellen, dann kann ich nur sagen dass das, was ich als Argument ansehe, für Sie einfach offenbar keines ist. Was sich wohl auf Gegenseitigkeit bezieht und im Grunde genommen also ein irrelevanter Hinweis ist.
      Sie sehen wieder die Statistik, die Zahlen, den Anteil von Migranten in Gefängnissen. Ich sage wieder: diese Zahlen entstehen auch aus einem bestimmten Grund. Und es ist einfach nicht „nur die Religion“ oder „nur der kulturelle Hintergrund“ oder „nur die Rasse“, sondern auch, dass Menschen auf solche Attribute reduziert werden.
      So werden Schüler auf einmal potentielle Attentäter, aber warum sie das sein könnten wird auf Videogames reduziert, oder eben auf die Herkunft, die Rasse oder was auch immer… Hauptsache man findet schnell einen Sündenbock.
      Und wir haben uns das Recht, in der Schweiz geboren zu werden nicht erarbeitet. Wir müssen es uns ja nicht mal erarbeiten dort zu bleiben 🙂

      Frau Zürcher
      Ich bedauere, dass Sie zwischen den politischen Stühlen sitzen. Statements sind immer wichtig und richtig. Auch wenn sie dem Gegenüber mal nicht passen oder ihm gleichförmig sind.
      Ich hoffe dass die Schweiz stärker zunehmend von Themenparteien geführt wird, ich sehe da mehr Potential als in diesem Links-Reich-Rechts-Gefüge.

  15. Frau Zürcher.

    Klar, verstehe ich absolut.

    Ich bin nun kein politischer Neuling und in meiner Familie haben wir auch alle Schattierungen.

    Jedenfalls ist es von sehr grossen Wert, wenn auch Frauen sich öffentlich gegen diese Initiative aussprechen.

    Gerade als das einer Frau, ist ihr Statement besonders wichtig und richtig, wird es doch weniger als reine Interessenvertretung abgewertet.

    Also vielen Dank

    WR

  16. Dass Sammler nicht von der Initiative betroffen sind, konnten die Befürworter noch nirgends schlüssig darlegen… Wann ist eine Sammlung eine Sammlung?

    Somit läuft für mich im Moment alles auf eine Enteignung heraus.

    Danke und Gruss
    Tony

    • Ja, Enteignung ist schlimm. Aber wie bereits gesagt: es gibt Lebensnotwendigere Dinge die von Staates Wegen tagtäglich enteignet werden, sich über Waffen zu echauffieren ist im Vergleich dazu lächerlich.
      Ihre Frage, ob man überhaupt von einer Sammlung sprechen kann, ist berechtigt. Sammeln (versus Anhäufen) bedeutet auswählen. Kritische Auswahl (sammelwürdig; Original oder Imitat) setzt Kenntnisse voraus. Mit dem Umfang der Sammlung wächst das Spezialwissen des Sammlers.

  17. Also..
    Naja.
    Da spricht mal wieder Jemand,der absolut keine Ahnung hat…
    Die Sache mit den Kruzifixen in den Schulzimmern ist ja wohl schon lange überholt.
    Und es ist KEINE Verschwörungstheorie. Schon mal die Liste der Initianten angeguckt? Die GSOA (Gruppe Schweiz Ohne Armee) setzt sich u.a. dafür ein. Und die versuchen schon lang über irgendwelche Hintertürchen die Armee abzuschaffen. Was wir DANN jedoch im Falle eines Krieges machen wollen? Uns an die Grenze stellen „Bitte Bitte, Greiftuns nicht an!“?
    Ausserdem erschwert die Initiative die Ausübung des Schiessens als Sport, was in der Schweiz lange Tradition hat.
    Die Statistiken zeigen,dass Gewalttaten mit Feuerwaffen in den letzten 50 Jahren auch OHNE bescheuerte Waffeninitiative stetig weniger geworden sind.
    Und, meiner Meinung nach,wer keinen Bock mehr hat,zu leben,findet immer irgendeinen Weg. Was kommt dann? Küchenmesser-Initiative? Autobahnbrücken-Initiative? Schlaftabletten-Initiative? Rasierklingen-Initiative? Oder anders: Wenn man jemanden töten will.. findet man auch so genug Wege. Stahlrohr-Initiative? Giftpflanzen-Initiative? Hand-Initiative? Schliesslich kann ich jemanden mit meinen Händen erwürgen.Oder, auch ganznett: Kissen-Initiative.
    In meinen Augen ist diese Initiative mehr als sinnlos.
    Kim F (16Jahre)

    • Besten Dank für Ihre Rückmeldung. Für die Behauptung, ich würde keine Ahnung haben, werde ich mich nicht bedanken und werde zudem darauf verzichten, Ihnen dies ebenfalls zu unterstellen.
      Die Sache mit den Kruzifixen ist Ihrer Ansicht nach vielleicht „lange überholt“, Tatsache ist aber, dass der Lehrer aus dem Wallis immer noch gekündigt ist, immer noch stempelt, immer noch auf den Entscheid des Kantonsgerichtes wartet und somit auch immer noch in Frage steht, wie der Fall ausgeht. Von überholt kann – da noch nicht abgeschlossen – keine Rede sein. Besten Dank für die Kenntnisnahme.
      Ich pflichte der GSOA bei. Im Falle eines Krieges hat die Schweiz neutral zu bleiben und sich dafür einzusetzen, Verletzte und Hinterbliebene zu versorgen und zu pflegen, und dies benötigt keine Waffen. In einem Krieg sind wir bereits aufgrund unserer geografischer Ausmasse absolut chancenlos. Und um es noch vollständig zu machen: Wenn Sie davon sprechen, dass andere Länder aufgrund von Abrüstung in die Schweiz einfallen würden, so kann ich sehr wohl von einer Verschwörungstheorie sprechen. Statt den Schildern „bitte bitte Greift uns nicht an“ können wir auch einfach kooperativ, neutral und hilfsbereit sein, so wie wir nicht mit einem T-Shirt mit „bitte bitte hab mich lieb“ rumlaufen und uns anderen gegenüber trotzdem zu diesem Zweck nett verhalten.
      Diese Initiative „erschwert“ den Schiesssport nicht, sondern sie „regelt“ ihn und setzte ihm sicherheitsrelevante Leitplanken. Und bittesehr, ich erwarte mehr Argumente als „weil es schon immer so war“.
      Wie bereits gesagt: Ihre Statistiken die Sie sich so auslegen dass Sie für Sie sprechen beeindrucken mich weder gestern noch heute (falls Sie denn die übrigen Kommentare zu dieser Debatte bisher nicht gelesen haben sollten). Aber die Initiativgegner können es ja morgen nochmals versuchen, vielleicht bin ich dann kulanter und sage beim 40. Kommentar plötzlich: „Ja ihr habt voll recht, man kann den Menschen auf Zahlen reduzieren und wenn sich Statistische Raten ändern, dann gibt es dafür immer genau 1 Grund und nicht mehr“. Also bis morgen.
      Ich bin bereits mehrfach darauf eingegangen, dass Küchenmesser, Autobahnbrücken, Schlaftabletten, Rasierklingen, Stahlrohre, Giftpflanzen, Hände und Kissen sich von einer Waffe in einem Punkt entschieden unterscheiden: Sie alle haben einen Zweck, und wenn sie zum Verletzen benutzt werden werden sie zweck“entfremdet“. Eine Waffe hingegen hat nur 1 Zweck, und bringt somit erst dann einen Nutzen wenn sie abgefeuert wird.

  18. Hallo zusammen.

    Zuerst mal das Thema Enteignung.
    Es ist in der Schweiz ein Präzedenfall Sammler zu enteignen.
    Das hat es so per Gesetz so noch nie gegeben.
    Es werden nich irgendweilche Dinge enteignet die weniger wichtig sind wie Waffensammlungen.
    In der Schweiz ist Privateigentum etwass sehr wichtiges und freie Gesellschaften schützen dieses auch sehr stark.
    Da gibt es kein wichtig und unwichtig, da gibt es nur die Frage nach dem Prinzip.

    Sollen wir die Besitzer der Offroader nach der angenommenen Offroader-Initiative Enteignen…?
    Das wäre dann immerhin Konsequent……….

    Ich denke da würden viele den Gang nach Strassbuurg zu Recht antreten.

    Hier mal noch ein Teil meiner Leserbriefe.

    Ich habe mich mal noch etwas mit den begleitenden Umständen die Initiative beschäftigt und auch eine beispilehafte Statistik aus Kanada darin verlinkt und sie auch etwas beschrieben.

    Sehr geehrte Damen und Herren.

    Ich habe nun derart viel Unwahres aus Linksorientierten Politikkreisen vernommen, das ich nicht umhinkomme hier mal einiges klarzustellen.

    Ich hoffe sie finden auch etwas Zeit, die „andere“ Seite zur Kenntnis zu nehmen.
    Für mich als traditioneller Schweizer etwas ungeheures was gerade hier vonstatten geht.

    Nehmen wir zur Kenntnis , das die Auflagen die in der Folge dieser Initiative kommen werden, für den Besitzer und Sammler von Seriefeuerwaffen die Ernteignung bedeutet, für den anderweitigen Sammler mit derart einschneidenden Auflagen verbunden sein wird, dass es faktisch auf das selbe hinausläuft.
    Er wird nur noch Besitzer seines Eigentums auf Gnade der Behörden sein dürfen. Wenn man sich die Statements aus den Befürworterkreisen dieser Initiative vor Augen führt, so kann es einen Sammlerstatus nur noch geben bei geeigneten Räumlichkeiten, für die faktisch nur noch ein Hausbesitzer die baulichen Möglichkeiten dazu haben wird, mal abgesehen von den Einschränkungen seines Sammelgebietes, zum Beispiel auf nur noch „Ordonanzpistolen der Schweizer Armee“. Es dürfte das bislang äusserst beliebte Querbeetsammeln durch verschiedenartige interessante Waffenfamilien oder gar das Systemsammeln sehr erschwert, wenn nicht verunmöglicht werden.

    Den Sportschützen wird sie derart gängeln, dass dem Schützenwesen der Schweiz nach Jahrhunderten nun wohl das Ende droht. Das mit den Auflagen des Verbleibs der Waffen im Schiesstand und da in sicherer Aufbewahrung.
    Das hiesse also, in einem gesicherten Raum und in dem Raum in einem speziellen Waffenschrank auch noch als Sicherung gegen die an einem Anlass mitbeteiligten anderen Personen.
    Auch hiesse auch eine Kontrolle einzuführen, ob die Waffen nach den Anlass auch wieder dort eingestellt werden, usw. usf. Das sind nur mal als einige Aspekte dieser Initiative.

    Und warum das alles, ……weil man öffentlich eine vermeintlich bessere Sicherheitslage propagiert, die gar nicht eintritt, wie wir aus etlichen Ländern die genau das versucht haben, ersehen können.

    Auf Gesetzesebene tritt mit dieser Initiative ebenfalls etwas ganz neues in Kraft, nämlich……

    …….Neu soll nun ein „Waffenverbot“ in der „Verfassung verankert“ werden. Und das ist der Hauptgrund, warum wir diese Initiative mit aller Kraft bekämpfen.
    Wir wechseln damit von einer Missbrauchsgesetzgebung zu einer Verbotsgesetzgebung.
    Es ist zukünftig grundsätzlich verboten eine Waffe zu besitzen, nur Ausnahmenregelungen erlauben diesen Besitz noch! Es ist tatsächlich so, dass nach einer Annahme dieser Initiative der private Waffenbesitz verunmöglicht würde. Und je nach Ausgestaltung der Gesetze wird auch die Enteignung möglich sein
    Das war die Auskunft eines Rechtsexperten welcher mit der Thematik bestens vertraut ist.

    Suizide:

    Wenn man nachstehende Fakten, hier als Beispiel mit der Suizidstatistik in Kanada ( Link ) abgleicht, so wird man zum Schluss kommen, dass Suizide keinesfalls effektiv durch Waffenverbote verhindert werden können

    http://www.justice.gc.ca/eng/pi/rs/rep-rap/2006/rr06_2/t19.html

    Kanada:

    1979 Suizide 421 davon mit Schusswaffen 184. gewaltsame Todesfälle total „2413“

    2001 Suizide 463 davon mit Schusswaffen 148. gewaltsame Todesfälle total „3688“

    Es ist also so, die Suizidrate hat sich trotz strengster Gesetzgebung in Bezug auf Waffen nicht wirklich verändert. Die Suizidrate war 2001 sogar höher als 1979, was aber sicher auch der Bevölkerungszunahme geschuldet ist, die Suizide mit Schusswaffen haben etwas abgenommen, allerdings nicht die Gesamtzahl, diese blieb trotz strengster Waffengesetzgebung davon unbeeinflusst.
    Und was besorgniserregend ist, die gewaltsamen Todesfälle stiegen von 2413 ( Index 100 ) im Jahr 1971,…… auf 3688 ( Index 152 ) im Jahr 2001, und das wie gesagt trotz stetig strengerer Gesetzgebung, Waffenregistrierung usw.

    Eine nach der Argumentation linksorientierter Kreise unmögliche Entwicklung, sagen diese doch ein markantes sinken der Suizide und der Gewaltkriminalität voraus.

    Wenn man den privaten Waffenbesitz einschränkt und ihn sogar verunmöglicht, so werden gewisse Kreise dazu ermuntert bei ihrem vorgehen hemmungsloser zu agieren da sie kaum noch mit Gegenwehr rechnen müssen. Das ist wohl der Umstand warum es in Ländern ohne privaten Waffenbesitz zu vermehrter Gewaltanwendung kommt.
    Die Kreise die mit einer Waffe als Handwerkszeug arbeiten die erreichen wir mit der Gesetzgebung so gut wie nicht, aber wir machen den privaten Bürger wehrloser und wir senken das Berufsrisiko eben dieser Gruppen bei ihren illegalen Tätigkeiten stark.

    • Es wäre auch ein Präzedenzfall Atombombensammler zu enteignen. Wer die Freiheit am Eigentum misst, ist nicht frei. Sie sagen also ob ein Dach über dem Kopf wichtiger ist als eine Waffe in der Hand sei irrelevant?

      Aber wie gesagt: Die eigene Freiheit hört da auf, wo die Freiheit des Mitmenschen beginnt. Es funktioniert nicht nur in eine Richtung. Sich das Recht vorbehalten zu wollen, über jemand anderen zu urteilen ist opportunistisch und unmoralisch.

      Man kann den Teufel nicht mit dem Teufel austreiben.

      Ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie jetzt damit aufhören würden Statistik um Statistik zu zitieren. Wenn Sie denken der Mensch sei eine Maschine, dann bitte sehr. Ich halte sie nicht davon ab. Aber bitte hören Sie auf dieses fragwürdige Argument aufzufahren. Ich bin auch immer noch nicht bereit, ein Werkzeug des täglichen Gebrauchs mit einer Tötungsmaschine gleichzusetzen.

      Die Initiative mag mit der Leitidee „weil man öffentlich eine vermeintlich bessere Sicherheitslage propagiert“ daherkommen, ich für mich treffe diese Entscheidung aber nicht darum. Bitte gehen Sie explizit auf mich ein.

      Für mich als wohl „nicht-traditionelle“ Schweizerin ist es schockierend zu hören, wie abhängig sich die Schweizer von der Waffe gemacht haben.

      Ihr letzter Absatz ist eine einzige Verschwörungstheorie, eine These die besagt dass Amateure mit der gleichen Verantwortung handeln wie Profis. Ein Zukunftsszenario, dass Sie sich aus Statistiken anderer Länder und Zeiten zusammenbasteln um die Angst vor Regimes, Gewalt und Terror zu schüren. Denn nur die Angst vor diesen Dingen rechtfertigt die Waffe. Alles Dinge, die auf Waffen zurückgeführt werden können.

  19. Hmmmm, auf Sie eingehen soll ich also……………..

    Tja, auf Bauchgefühle einzugehen ist hier sicher nicht angebracht, da habe ich wohl das gleiche Recht wie sie.

    Also mein Bauchgefühl sagt mir das es mit Wehrhaften Bürgern mehr Demokratie gibt …..und wo mehr Demokratie ist sind die Menschen zufriedener ……und wo die Menschen zufriedener sind gibt’s weniger Gewalt ……und wo es weniger Gewalt gibt braucht man die Waffen nicht zu verbieten.

    Tja, wenn ich so argumentiere, zerreissen sie mich in der Luft weil die Zahlen dies ja nicht belegen würden.

    Also man kann nur mit Zahlenmaterial belegen ob etwas ist oder nicht ist. Das hat etwas mit Rationalität und Wissenschaft zu tun.

    Nur Ideologie zu verwenden ist Weltfremd und zeigt gerade an ihnen, dass es so nicht geht.

    Sie haben keine Argumente die sich auf rationaler Ebene beweisen lassen, was aber hier gerade nötig wäre.

    Nur einfach weil man selber denkt es sei so, ist keine Argumentation um mit deren Hilfe die Freiheiten anderer einzuschränken.

    Aber sie sind eben so Naiv, sie wollen etwas tun, was in vielen Ländern zum gegenteiligen Effekt geführt hat, also die Situation sehr viel unsicherer geworden ist.

    Davon das man die 80% der verursachenden Gewalttäter erst mal entwaffnen müsste, reden sie nie, aber wie könnten sie auch, ihr Bauchgefühl sagt ihnen ja das der Islam in einer Multikulti-Gesellschaft etwas gutes ist…….auch wen aus dem archaischen Kulturkreis die Blutrache und andere Kriminalität wie Beschneidungen und die Scharia zu und kommt.

    Ganz zu schweigen von der Diskriminierung der Frauen unter einer Burka und dem Umstand das sogar in Deutschland schon nach geschlechtern getrennte Klassen gefordert werden.
    Etwas was man schon längst überwunden glaubte in unserer freien Gesellschaft.

    Aber sie wollen lieber die Traditionellen Schweozer entwaffnen um sich hernach von denen die diese noch haben bedrohen zu lassen.

    Sie begründen das mit allerhand ideellen Ideen, bin gespannt wie sie das in 10 Jahren begründen wenn auch sie erkennen müssen das es kein bisschen besser geworden ist.

    Vermutlich werden sie dann aber nicht in der Lage sein ihren Denkfehler zuzugeben, sie werden Verschärfungen fordern und wenn es keinen privaten Waffenbesitz mehr gibt und die Gewaltrate immer noch steigt, was tun sie dann…..????

    Was tun sie dann….???

    Ich sage es ihnen, sie werden es einfach relativieren, aber sie werden nicht zugeben das eine Gesellschaft die sich selber schützt auch eine prävention gegen Gewalt darstellt, selbst um den Preis einiger Gewaltaten die passieren werden.
    Ich denke sie sollten sich viel mehr Gedanken über das Autofahren machen und wie sie sich dem Auto unterordnen.

    • emokratie ist meiner Ansicht nach weder mit Hilfe von Waffen durchzusetzen, noch ist Bewaffnung meiner Ansicht nach ein Grundpfeiler der Demokratie. Wenn Waffen notwendig sind um eine Ideologie durchzusetzen, dann wird es vielleicht nicht die Richtige sein. Ich habe kein Interesse an den Zahlen, sondern an schlüssigen Folgerungen und Interpretationen. Dementsprechend fand ich Ihren letzten Kommentar viel spannender.

      Richtig, nur Ideologie zu verwenden ist weltfremd. Aber immer nur reagieren ohne langfristigen Plan ist meiner Ansicht nach auch fragwürdig.

      Die Frage, ob hier überhaupt beweisbare Argumente – als ob 3 verpfuschte Menschenleben nichts wären (und hier spreche ich ja nur von den Fällen die mich persönlich betreffen) – angebracht sind, lasse ich tatsächlich im Raum stehen.

      Ich sage nur, dass Waffen nicht die Lösung sind. So wie ich auch sage, dass eine Wirtschaft die den Krieg benötigt einfach auf dem Holzweg ist.

      Ja bin ich meinetwegen naiv, utopistisch, meinetwegen sogar „staatsgefährdend“, aber eines bin ich nicht: ich bin niemand der eine andere Person willentlich verletzen oder töten wollen würde.

      Davon dass die Gewalttäter entwaffnet werden müssen, spreche ich nicht weniger als wenn ich sage der Mensch an sich muss entwaffnet werden. Mein Bauchgefühl sagt mir nicht, dass Multikulti und Islam toll sind, es sagt mir aber dass ich darüber nicht zu entscheiden habe was gut und was schlecht ist, sondern dass ich nicht das Recht habe anderen Menschen mehr Rechte zuzugestehen als anderen. Ich sage auch nicht dass Blutrache, Beschneidungen und Scharia gut sind. Ich sage nur, dass Religion nur bis zu dem Punkt ausgeübt werden darf, an dem sie niemandem schadet.

      Wir alle dürfen gespannt sein wo wir in 10 Jahren stehen.

      Wenn die Gewaltrate akut steigen würde, würde ich nach dem Warum fragen. Relativieren würde ich es nicht zwangsläufig nennen, aber ich würde politische und gesellschaftliche Vorkommnisse dabei berücksichtigen (Attentate, Kriege, Finanzkrisen, Naturkatastrophen etc.). Würde sich nichts ausmachen lassen, dass den Gewaltanstieg erklärt, würde ich versuchen die wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeit in den Griff zu bekommen (bedingungsloses Grundeinkommen) und Bildungssysteme reformieren. Wenn es dann nicht klappt, gebe ich mich geschlagen und lasse mich erschiessen. Aber bitte betrachten Sie das nicht als Einladung 😉

      Ich kann Ihre These voll nachvollziehen. Dennoch sage ich, dass genau diese These schuld daran sein könnte, dass überhaupt Waffen mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs gleichgestellt werden.

  20. Wenn es zu Enteignungen kommt, ist das der Tod unserer Demokratie! Die Enteignung ist eines der höchsten Grundrechte.

    Waffen sind kostbare und wertvolle Gegenstände. Eine gewöhnliche Gebrauchs- oder Sportwaffe kostet 1000 bis 3000 Franken. Einige Sammlerstücke erreichen Preise bis 250’000 Franken. Dem Bund kommen also die Enteignungen teuer zu stehen: es müssen mit mehreren Milliarden Franken gerechnet werden.

    Und wozu das Ganze? Es wird kein einziges Menschenleben gerettet, aber die Leben von sehr vielen gefährdet. Diejenigen die bei dieser Initiative Ja stimmen, nehmen das bewusst in Kauf: Eventualvorsatz!

    Milliarden für Unsicherheit? Nein danke!

    • Enteignung passiert bereits, Frau Zürcher. Wenn der Staat eine Strasse baut, oder eine Kreuzung saniert und sich dabei an einem Haus stört, so kann er dieses enteignen. Und unsere Demokratie steht noch. Denn wenn der Staat sagt, er handle im Sinne des Gemeinwohles, so ist dies auch Demokratie. Das einzige was dabei verletzt wird ist der kapitalistische Gedanke.
      Sie sagen also wir sollen diese Initiative nicht annehmen, weil es teuer wird. Ich sage: wenn wir damit nur 1 Menschenleben retten war es das Geld wert. Und selbst wenn es das Leben eines islamistischen Einbrechers ist.
      Ihre These, dass mehr Leben gefährdet sind wenn weniger Waffen in Umlauf sind, basiert auf monokausal gedeuteten Statistiken und der Angst vor anderen Menschen.

  21. Liebe Frau Hartmann,

    Es wird zu vielen Enteignungen von legalen Waffenbesitzern kommen. Waffen sind kostbare und wertvolle Gegenstände. Eine gewöhnliche Gebrauchs- oder Sportwaffe kostet 1000 bis 3000 Franken. Einige Sammlerstücke erreichen Preise bis 250’000 Franken. Dem Bund kommen also die Enteignungen teuer zu stehen: es müssen mit mehreren Milliarden Franken gerechnet werden.

    Wenn man etwa abschätzt, dass es etwa 5 Milliarden franken kosten wird, und wir etwa 2 Millionen Menschen haben, die dann das schlussendlich auch zu bezahlen haben, ergibt sich daraus 2500.- Franken, das jeder Steuerzahler im Schnitt zu bezahlen hat. Sind sie sofort bereit, 2500.- Franken auszugeben? Wenn ja, können sie das Geld mitbringen, und ich werde mit Ihnen gemeinsam meine Pistole vernichten lassen. Sie haben also die Gelegenheit, eine Waffe weniger in der Schweiz zum durchschnittspreis, was es kosten würde zu haben. Bitte sagen Sie einfach Ja oder Nein.

    Liebe Grüsse,

    Antonia

    • Allem Voran: So wie Sie hier die Rechnung machen, wird es garantiert nicht laufen, einen grossen Teil solcher Kosten können bereits über den Cash Flow getragen werden.

      Und nebenbei bemerkt: Schade dass so viele Leute dem Staat nach Annahme der Initiative mit ihrem Rüstungswahn Kosten verursachen indem sie Mordinstrumente angehäuft haben die man ihnen jetzt auch noch abkaufen soll.

      Ihr Angebot ist „nett“. Nein ich gebe Ihnen keine 2500 CHF dafür dass Sie ihre Sportwaffe vernichten (Ich bezahle auch niemanden dafür, dass er keine Waffe kauft.). Sie können die Pistole einfach im Schützenhaus lassen ohne dass es mich etwas kostet.

  22. Danke Frau Zürcher.

    das aus dem Munde einer Frau zu hören tut gut.

    Zu MeLa.
    sie denken also um demokratie zu erreichen brauchts keine waffen, und wenn, sei vielleicht die ideologie nicht die richtige.

    so ein unsinn…..so ein unsinn.

    studiern sie doch mal die schweizer geschichte und sie werden sehen, dass ohne unsere wehrhaftigkeit wir nie ein freies volk geworden noch geblieben wären.
    naja, die alten eidgenossen wussten nichts von demokratie, aber sie wussten was ihnen gut tut und was nicht.

    und sie haben ihren willen durchgesetzt.

    wenn sie nun gerade nach thunis schauen oder noch bseer mitverfolgen wie es der demokratiebewegung in Thailand gerade ergeht, so müssten sie eigentlich erkennen das es auch positive gewalt gibt.
    ich meine nicht nur die des finalen rettungsschussen eines polizeischarfschützen der eine geisel durch den todesschuss vor der tödlichen gewalt des geiselnehmers bewahrt, sondern auch das erringen von demokratie und volksrechten für die bürger eines landes.

    und da zeigt sich in der geschichte auffällig, das bewaffnete länder meist gar nie diese langen phasen der unterdrückung der bevölkerung durchleiden mussten.
    in thailand gibt es seit 1932 theoretisch eine demokratie, aber sie wird bis heute durch die generäle dort wirksam verhindert.
    die regierung ist nur eine fassade und der zweck des ganzen ist ein nachfeudales system in dem die eliten bestimmen und auch das land zu ihren eigenen wohl verwalten und plündern.

    heute gibt es dort die Red-Shirts eine Demokratiebewegung, die zwar hehre ziele verfolgt, sie aber nicht durchsetzen kann weil die wenigen mit der falschen ideologie,…. dafür die kontrolle über die waffen und soldaten ausüben.

    also wie lange soll sich ein volk dort unterjochen lassen von einem staat der foltert, mordet und wo es keine gesicherten volksrechte gibt.

    dieser staat kostet jedes jahr hunderte menschen das leben duch willkür, mord, folter usw.

    ich würde mir wünschen sie hätten waffen wie wir schweizer um sich das nehmen zu können was ihnen seit 1932 verwehrt wird.

    übrigens, frau mela.

    die frivole art und weise wie sie mit der enteignung vieler bürger in der schweiz umgehen ersdchreckt mich.

    waffen werden nicht wirklich gebraucht, aber wenn sie nicht vorhanden sind übern sie auch keine abschreckende wirkung aus.

    das ist in etwas wie mit der androhung von straffe durch das gesetz bei einem delikt.

    ohne richter keine straffe, ohne straffe kein ……….

    die waffenn in bürgerhand verhindern ein abdrfiftenn des staates.

    aber sie denken das kann uns nicht passieren.

    glauben sie das wirklich…..

    • Sie sagen also dass Waffen dazu da sind, um sich gegen die Mächtigen aufzulehnen? Haben Sie sich schon mal überlegt, warum die Mächtigen mächtiger waren? Möglicherweise wegen den Waffen die sich eben nur die Reichen leisten können? Bitte denken Sie auch daran, woher das Machtgefälle stammt, welches mit den Waffen bekämpft werden muss.

      Ich bin so frei und entferne Ihre SVP Parolen aus dem Kommentar. ich bin nicht bereit, dafür eine Plattform zu bieten.

      Warum machen Sie nicht einfach Bodybuilding? Da braucht man die Muskeln auch praktisch nie und es schreckt auch ab. Ach ja, ich hab vergessen, es könnte ja noch irgendein Albaner noch irgendwo eine Waffe haben und es genau auf Sie abgesehen haben…

      Denken Sie unsere Bundesräte wären im Stande an einem Strang zu ziehen um eine Diktatur zu erschaffen gegen die man sich mit Waffen wehren müsste?

    • Ich denke dass das Tierleid nicht durch das Fehlen der Waffe erzeugt wird. Das Tierleid bei Kitzen im Mähdrescher und verletzten Kühen entsteht durch verschiedene Ursachen, die man (als Bauer) versuchen sollte zu verhindern. Abgesehen davon wäre ich für eine einschläfernde Injektion mehr zu begeistern als für einen Kopfschuss.

  23. Ich habe diese Diskusion mit interesse mitgelesen und muss da einfach hinzufügen, dass ein entscheidender Faktor immer von beiden Seiten vergessen wird. Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen. Eine Waffe ist nur Mittel zum Zweck. Sei es der Sport, die Jagd, Sammlung oder das Töten.

    • Besten Dank für die Rückmeldung. Eines möchte ich diesbezüglich anfügen: Menschen können Menschen töten. Eine Waffe ist eine Möglichkeit, es sehr leicht(fertig) zu tun.

    • da ich ein jungschütze bin sage ich nein zur iniative.der schiesssport heht den bach runter. das fs. das op gehen ferloren die alte tradizionen werden ferschwinden und das dürfen wier nicht zulasen. es gipt menschen die sind zuizit oder gefärlich, aber es gipt gesetze die es eigentlich nicht ermöglichen das solche menschen eine waffe bekommen

      • In deinem Fall – ganz ehrlich – empfehle ich mehr Rechtschreibeunterricht und weniger Schiesssport. Gewaltverherrlichende Traditionen müssen sich dem humanistischen Rechtsstaat der Neuzeit erklären. Wenn es nicht so wäre, würden wir immer noch Hexen verbrennen.

  24. In den letzten tagen wurde von linker Seite wieder vermehrt mit Schauergechichten versucht das Thema von der Sachlichen, Faktenbezogenen zur Emotionalen Ebene herunterziziehen.
    Die Zeitschrifft Annabelle ist das der Schrittmacher in dem siem geschichten vonn bedrohten und entwürdigten Frauen erzählt und den Eindruck erweckt als ob Männer einem generlasverdacht unterstellt werden müssen, ja es ohne Waffen keine innerfamiliären Konflikte mehr geben könnte.

    Hier ein Kommentar den ich dazu dort eingestellt habe.
    Ich denke er passt auch hier ganz gut.

    Also:

    Allgemein frage ich mich, ob es wirklich Sinnvoll ist den Schweizer Bürger zu entwaffnen wenn man in vielen Länder klar erkennen kann, dass diese Massnahmen sich Kontraproduktiv auswirkten.

    Es mag zutreffen, dass der eine oder andere Missbrauch nicht mehr mit der Waffe geschieht, aber wie wir vom BFS und der Militärjustiz wissen, sind diese Fälle sehr sehr selten, ja gemessen an anderen Delikten geradezu Marginal in den Statistiken vorhanden. Nur was machen sie wenn die Waffe nicht mehr da ist und der Mann sich eines Messers bedient…?

    Ob seiner sowieso meist vorhandenen körperlichen Überlegenheit ganz sicher kein abwegiger Gedanke.

    Was haben sie damit gewonnen, wenn sie tausende Männer unterschwellig zu gewaltbereiten Individuen machen die man mittels Generalverdacht ihrer Waffen entledigt….?

    Ist die Lösung nicht ganz wo anders zu finden…?????

    Heute gibt es Frauenhäuser und Sorgentelefone, eine Polizei die man rufen kann und sich Scheiden zu lassen ist in unserer Gesellschaft ebenfalls leicht möglich.

    Wären da nicht die Verhaltensweisen zu suchen, die zu wählen sind wenn man mit einem Mann oder einer Frau verheiratet ist, die zu Gewaltanwendung neigen….?

    Kann man einem solchen Mann gar Hammer und Schraubenzieher konfiszieren und ihn zwingen sich nicht näher auf wie 100 Meter einem Haushaltswarengeschäft zu nähern, damit er sich diese nicht einfach neu kauft….?

    Nein, das alles ist Utopisch, ausser natürlich bei Waffen, ohne diese kehrt der Frieden in den eigenen 4 Wänden ein von ganz alleine…!!! So jedenfalls laut gewissen Kreisen.

    Realistisch betrachtet kann eine Gesellschaft all dies niemals ganz unterbinden, aber sie kann Gesetze schaffen die einer Unterdrückten und misshandelten Frau die Möglichkeiten an die Hand gibt, sich zu wehren, sich zu schützen und aufzuzeigen wo ihr Hilfe angeboten wird.

    Aber wenigsten diese muss sie sich selber holen, wenn sie das alles Jahrelang erduldet und so gar ihren Peiniger deckt, so weiss auch ich nicht wie man so einer Person helfen könnte.

    Laut Statistik gab es in den letzten Jahren kaum Fälle von Missbrauch.

    Hier mal etwas dazu.
    Ereignisse ausserhalb der Dienstzeit mit Militärwaffen verzeichnete die Militärjustiz 2008 zum Beispiel keinen einzigen Fall und dieses Jahr stellt dabei keine Ausnahme, sondern eher die Regel dar. Auch die vielmals angesprochenen Drohungen betrugen 2008 gerade mal 4 Fälle.
    Martina Hugentobler, die Sprecherin der Militärjustiz betonte ganz klar, die Armeewaffen haben keinerlei negativen Einfluss auf die Sicherheitslage der Schweiz.

    Mann kann es auch noch anders Formulieren. Bei 8893 Verwundungen von Menschen im Jahr 2009, und die gibt es ja auch, waren nur gerade 34 Verletzungen von einer Kugel verursacht, das sind 4 Promille.
    Informationen dazu findet man auch unter:http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/02/dos/03.html

    Nun weiss auch ich, nicht alles findet Eingang in die Statistiken, aber ohne Fakten kann man nicht Urteilen, nur sie geben einen klaren Hinweis wie sich etwas verhält.

    Zur Betrachtung der allgemeinen Situation muss man auch noch anderes mit einbeziehen.
    Zum Beispiel die gesamt Sicherheitslage.

    In der Schweiz herrschen diesbezüglich sehr gute Zustände, etwas was sicher auch darin begründet ist, dass Schweizer Haushalte eben auch bewaffnet sind, sie eine gewissen Potenzial an Abschreckung gegenüber Gewalttätern, Einbrecher usw. darstellen.

    In England hat man nach dem Amoklauf von Dunblane im Jahr 1997 ein absolutes Waffenverbot für Privatpersonen durchgesetzt.
    Die Folge davon ist ein starkes ansteigen der Gewaltkriminalität. Nun die geht heute weniger von den damaligen Waffen besitzenden aus, die haben sie ja nicht mehr, als vielmehr von der Morgenluft die gewisse Kreise alsbald verspürten und sich viel ungehemmter ihren „Handwerk“ widmen konnten.
    Mit Gegenwehr war nirgends mehr zu rechnen.

    Tja, nun sterben bei solchen Dingen aber nicht nur Männer, nein auch Frauen, und dass sogar weit mehr wie vorher.
    Was haben wir also erreicht, wenn in der Schweiz einen ähnliche Entwicklung in Gang gesetzt wird…..?

    Ich sage es ihnen. Der eine oder andere Fall von Bedrohung geschieht nun nur noch mit einem Messer, und die zahl der getöteten Menschen ist um einiges grösser wie vorher.

    Ist das dann später einmal als Erfolg zu betrachten….???

    • Schauergeschichten höre ich auch von Ihnen, wenn Sie sagen dass es kontraproduktiv wäre, die Menschheit zu entwaffnen. Dass Sie diese Meinung vertreten weil sie Statistiken auslegen wie es ihnen passt ohne auch beim fünfzigsten Kommentar auf diesen argumentatorischen blinden Fleck einzugehen, macht das ganze noch schauriger.

      Die Frage „ob es wirklich Sinnvoll ist den Schweizer Bürger zu entwaffnen wenn man in vielen Länder klar erkennen kann, dass diese Massnahmen sich Kontraproduktiv auswirkten“ ist an sich falsch gestellt. Logisch ist es nicht sinnvoll etwas anzunehmen das Kontraproduktiv ist. Dabei ist die Waffe selbst das beste Beispiel für Kontraproduktivität. Es werden Ressourcen, welche Leben erhalten können, dazu genutzt Geräte zu erzeugen die Leben vernichtet. Es gibt per se nichts Kontraproduktiveres als eine Waffe. Dass die Initiative kontraproduktiv sein würde, sagen Sie, weil Sie die Statistiken sehen wie es Ihnen passt.

      Sie wollen also sagen dass der Mann der Frau dermassen überlegen ist, dass er ja ohnehin nie eine Waffe zücken würde? Sorry, aber diese These ist durch die Realität widerlegt.

      Es wird überhaupt niemand kriminalisiert. Es wird einfach nur strenger darauf geachtet, wer eine Waffe bekommt und wer nicht. Kriminell werden gemäss Inititiative diejenigen sein, die damit ein Problem haben, keine Selbstjustiz ausüben zu dürfen . Und diese Leute verfügen bereits heute über eine verfassungswidrige Haltung.

      Sorgentelefone (die einem zuhören wenn wenn man bedroht wird) und Frauenhäuser (deren Adressen zu politischen Zwecken veröffentlicht werden), und Polizisten (die „nicht für jeden Scheiss“ ausrücken) machen es verdammt leicht. Sich scheiden zu lassen ist tatsächlich leicht möglich. Ehen und Partnerschaften unter dem Joch jahrelangen Terrors aber sind nicht so bekömmlich.

      Haben Sie schon von diesen Ehen gehört wo einer jahrzehntelang seinen Partner betrügt, oder sogar Sex mit den Kindern hatte oder ähnliches „Fehlverhalten“ an den Tag gelegt hat, welche im Grunde genommen eine Ehe verhindert hätten, es aber dennoch nicht getan haben weil sie effizient verheimlicht wurden?

      Besten Dank für die erneute Gleichsetzung einer Tötungsmaschine mit einem Gerät des täglichen Gebrauchs. Es zeigt erneut, mit welcher Leichtfertigkeit das Leben der Mitmenschen wohl mit so etwas wie einer Schraub oder einem Nagel gleichgesetzt wird.

      Wie bereits in meinem allerallerersten Post erwähnt, ist der Grund für Ehekrach nicht die Waffe. Warum also nochmal dieses Argument?

      „Laut Statistik gab es in den letzten Jahren kaum Fälle von Missbrauch.“ Schön, wenn die Statistik das sagt. Sie kommen schon wieder mit den Statistiken, die in dieser Diskussion (mit mir und auf meiner Plattform) überhaupt keine Relevanz haben solange sie diese Zahlen so auslegen, dass es Ihnen passt ohne auf meine Kritik an Ihrer Auslegung einzugehen. Es geht hier um eine moralische Grundeinstellung, der Sie mit Ihrer Auslegung von Statistiken nichts anhaben konnten und nichts anhaben werden.

  25. Schön und gut. aber diese aussage widerholt sich in beinahe jeder dritten aussage. ich persönlich bin auch gegen eine entwaffnug und wer waffen haben will wird dies auch weiterhin. sei es legal oder illegal. aber mir persönlich wäre legal lieber. denn dann wüste man, das die waffen registriert sind und zum grössten teil in verantwortungsbewussten händen. und hierbei spreche ich aus erfahrung als sammler und schützenmeister.

    • Ist doch schön wenn immer die gleiche Aussage immer wieder gegen unterschiedliche Gegenpositionen funktioniert 🙂
      Mir persönlich wäre es auch legal lieber. Aber müssen wir jetzt allen eine Waffe legal überlassen die gerne das imaginäre Recht auf Selbstjustiz behalten möchten, nur weil diese Menschen androhen, andernfalls auf illegale Weise zu handeln? Ich finde dass endet in einem Kuhhandel mit potentiellen Gewalttätern, welche es verdient haben wie Kriminelle behandelt zu werden weil sie a) die Unschuldsvermutung und b) das Verbot der Selbstjustiz nicht respektieren.

  26. das meine ich nicht damit. aber es wäre sinnvoller, wenn die behörden einheitliche massstäbe für den waffenbesitz haben und anwenden und auch besser kontrolieren. vor allem bei abgelehnten gesuchen. zum andern würde ich persönlich auch zu jedem mittel greifen, wenn jemand eine direkte berohung (ab 99%iger warscheinlichkeit) auf das leben eines mitmenschen darstellen würde. so etwas nennt man nothilfesituation.

    • Ich bin auch für einheitliche Massstäbe für den Waffenbesitz. Dafür bietet sich mir die Initiative auch an.
      Richtig, wenn eine Bedrohung von Leib und Leben besteht, ist bekanntlich „alles“ erlaubt. Aber wie oft kommt es denn vor, dass man sich durch eine Schussabgabe retten kann, insbesondere hier in der Schweiz? Bei einem einem Verkehrsunfall, einem Nichtberufs- oder Arbeitsunfall, Krebs, Lebensmittelvergiftung, bei einem medizinischen Kunstfehler? Dass Sie zu 99.99% sich wehren würden ist klar, aber die Notwendigkeit dafür ist wahrscheinlich in Prozent nicht zu messen…

  27. für mich persönlich läst die initiative zu viele fragen offen um sie annehmen zu können. da es ja schon heute beinahe unmöglich ist, für junjoren (jugendliche zwischen 10 und 15 jahren) leihwaffen zu bestellen. denn dies geht nur, wenn sie eine lizenz haben. aber das hat noch beinahe keiner, weil sie in diesem alter in der regel erst mit dem schiessen im jungschützenverein beginnen. jetzt ist natürlich die grosse befürchtung, dass den jungschützen selbst auch die unpersönliche leihwaffe verwehrt bleibt und dadurch der neuzugang in die vereine abgewürgt wird. denn es gibt viele, die erst durch den jungschützenkurs auf den geschmak dieses sportes kommen, so zum beispiel meine beiden schwetern.

    • Aus meiner Sicht ist es schlecht, dass es „beinahe unmöglich“ ist, für Kinder (im Alter von Kindersoldaten) Leihwaffen zu bestellen. Ab 16 Jahren darf der Schweizer rauchen und Bier erwerben, ab 18 Jahren Hochprozentiges kaufen. Aber eine Waffe soll man schon ab 10 Jahren haben? Ich finde da werden keine einheitlichen Massstäbe angewendet (insbesondere in Bezug auf Schutz von Mitmenschen).
      Dass ein Sport, in dem ein Mordinstrument verwendet wird, hier eine Ausnahme darstellen soll und gleichzeitig dabei das Verantwortungsbewusstsein gefördert werden müsste, widerspricht sich meiner Ansicht nach.

  28. Me-La………….

    Lesen sie doch bitte nochmals meine Ausführungen, vielleicht kommen ja auch sie dahinter was ich dort schrieb.

    Wenn ein Mann zu Gewalt neigt, so muss sich die Frau von ihm trennen, anders ist das kaum zu machen.

    Sie reden von ein „Blinden Fleck“, ich von Tatsachen die man aus der Praxis lernen konnte, in der Praxis der Länder die ich als Beispiele anführte.

    Bauchgefühle sind ein sehr schlechtes Argument.

    Zitat Me-La:
    Sie wollen also sagen dass der Mann der Frau dermassen überlegen ist, dass er ja ohnehin nie eine Waffe zücken würde?

    So ein Unsinn, ich sagte, dass es dazu keine Waffe braucht weil der Mann der Frau in aller Regel so oder so Körperlich überlegen ist…….

    Darum gibt es Frauenhäuser, Gesetze, Hilfsangebote und Scheidungsmöglichkeiten.

    Sicher weit Sinnvoller wie zu denken ohne eine Waffe würde aus einem gewalttätigen EHEPARTNER EIN FRIEDLIEBENDER MANN / FRAU WERDEN.

    Das ist ein Problem welches sie so nicht in den Griff bekommen werden.
    Nur wollen sie es hier eben ein Argument gegen etwas verwenden,…. wo es sich als Argument scheinbar gut verwenden lässt.

    Die Gewalt geht nicht von der Waffe aus, sondern vom Menschen…….um Gewalt auszuüben bedarf es nur „irgendeines“ Gegenstandes. Sie aber glauben, die Entfernung des einen würde die Sache verbessern. Fragen sie doch mal in England nach……..oder in Luxemburg, glauben sie unter der doppelt hohen Mordrate dort würden nur Männer leiden.

    Die Menschen fassen ihr Wissen und ihre Erfahrungen nun mal in Zahlen zusammen, dem ist so und das wird so bleiben.

    Ohne Fakten wird man nie Argumentieren können, nur sie versuchen es standhaft.
    Wer ohne Fakten argumentiert ist ein „Behaupter“ ohne Wissen.

    Mann kann gerne etwas auf Ideeller Basis diskutieren, aber sicher nicht ein Gesetz welches zu massiven Einschränkungen vieler Bürger führt und zudem vielen Menschen deren Leben kosten wird. Da braucht es auch Fakten zur Überprüfung der theoretischen Annahmen.

    Wenn sie mit meinen Zahlen nicht einverstanden sind, so beschaffen sie andere und widerlegen sie mich……..

    Nur einfach zu sagen, eine Waffe ist zum Töten gemacht und ein Schraubenzieher eben nicht, ist im Endeffekt blosse Theorie………

    Beides kann töten………..nur wissen sie so gut wie ich auch, das man die Werkzeuge nicht aus der Gesellschaft verbannen kann.

    Also Me-La, wenn sie nichts Stichhaltiges vorbringen können……….

    • Besten Dank, ich habe Ihre Ausführungen mehrfach durchgelesen und auf jede Aussage in notwendiger Weise geantwortet. Hinter diesen Ausführungen steht nach wie vor lediglich eine subjektive Betrachtung von Fakten.

      Wenn der Mann zu Gewalt neigt, muss sich die Frau trennen, richtig. Wann sie das merkt, sei dahingestellt. Ob sie sich trennen kann ist eine andere Frage.

      Ich spreche nicht bei den Tatsachen von einem Blinden Fleck. Sondern von der Auslegung derselben.

      „Sie wollen also sagen dass der Mann der Frau dermassen überlegen ist, dass er ja ohnehin nie eine Waffe zücken würde?
      So ein Unsinn, ich sagte, dass es dazu keine Waffe braucht weil der Mann der Frau in aller Regel so oder so Körperlich überlegen ist…….“
      Und wo liegt nun der Unterschied?

      Sie unterstellen mir, dass ich denken würde dass Waffenlosigkeit zwangsläufig zu Harmlosigkeit führen würde. Das habe ich nie gesagt und mich davon stets distanziert. Ich sage aber, dass die Auswirkungen von Affekthandlungen harmloser sein könnten wenn sie waffenlos vonstatten gehen. Das ist ein Unterschied.

      „Das ist ein Problem welches sie so nicht in den Griff bekommen werden.
      Nur wollen sie es hier eben ein Argument gegen etwas verwenden,…. wo es sich als Argument scheinbar gut verwenden lässt.“
      Ich weiss leider nicht was sie damit meinen.

      Die Gewalt geht vom Menschen aus, richtig. Die Zerstörungskraft aber von der Waffe.

      Die Menschen fassen ihr Wissen und ihre Erfahrungen auch in Worten zusammen und wenden geschichtswissenschaftlich anerkannte Methoden an, um Fakten zu beurteilen (darunter die Tatsache, dass Menschliche Geschichte nicht monokausal passiert).

      Erneut behaupten Sie, ich hätte keine Fakten. Dabei gehe ich lang und breit auf die existenzielle Schwachsinnigkeit von Waffen ein, welche an sich ein Fakt ist. Sie nennen mich Behaupterin ohne Wissen, weil sie das Wissen nicht erschliessen wollen.

      Man kann auf ideeller Basis diskutieren, und wer das nicht tut betreibt reaktive Politik. Dass gerade Gesetze auf dieser Basis diskutiert werden müssen, finde ich legitim. Jedes Gesetz bringt Einschränkungen für Bürger, das haben Gesetze so an sich weil sie dazu dienen, die Einzelfreiheit an der Freiheit des Mitmenschen abzugrenzen.

      Ich brauche keine „neuen Zahlen“, weil ich mit Ihren Zahlen voll und ganz einverstanden bin. Nur der Grund der Entstehung ist für mich nicht so eindeutig wie für Sie.

      Zu sagen man könne mit einer Waffe Kaffee kochen halte ich für reine Theorie.

      Es gibt vieles das töten kann. Etwas aber nur zu diesem Zweck anzuschaffen, ist ein Verrat am Leben selbst.

  29. zur information, im jungschützenkurs sind alle teilnemer immer unter aufsicht von dafür geschultem personal. zudem erhalten diese kein gwehr nach hause. es ist eine unpersönliche leihwaffe für den schützenverein. deshalb bleiben diese seit zwei jahren im schützenhaus. aber mit etwa 20 sturmgewehren ist dieses bereits an der grenze des platzes. bei meinem verein würde es keinen platz mehr für die waffen der schützen geben. da nicht alle mit dem stgw90 schiessen.

    • Es freut mich, dass die Teilnehmer von Jungschützenkursen beaufsichtigt werden, etwas anderes habe ich allerdings auch nicht erwartet.
      Ich sehe die logistische und finanzielle Herausforderung an Ihren Verein durch die Initiative durchaus. Ich bin mir aber sicher, dass dies zu bewältigen ist. Kann sein, dass der Sport tatsächlich teurer wird, aber billig ist er es ja – meines Wissensstandes nach – ohnehin nicht.

  30. aber zur zeit ist er für einen normalen angestellten wie mich erschwinglich. mit der initative würden die kosten derart in die höhe schlagen, dass es sich nur noch besser verdienende vermögen würde. dies wiederum hätte zur volge, dass einige wieder in die kiesgruben gehen würden um aludosen abzuschiessen. und meine ehrliche frage heirzu ist, warum nur karabiner illegal schiessen? wenn man erwischt würde, hätte man sowiso ein riesiges problem. dann könnte man ja auch gleich mit mp’s und mg’s ans werkgehen und fässer zuballern.

  31. ich meine damit nur, dass nicht alle ihr hobby wegen finanziellen gründen aufgeben werden. ein kleiner teil wird sich noch gut an die alten und teils gefährlichen zeiten erinnern. sie werden diese für sich wider ins leben rufen und mit der zeit immer mehr leute nachziehen. das könnte zum grösseren sicherheitsrisiko werden und deshalb bei gewissen schützen bedacht werden.

    • Ich stimme da voll mit dir überein, dass einige sich hier über das Gesetz hinwegsetzen werden wollen und dass diese Leute eine grosse Gefahr darstellen. Ich denke aber dass hier verfassungswidrige Haltungen toleriert werden wenn aufgrund der Angst vor diesen Menschen den Schutz vor Waffen nicht konsequent umgesetzt wird. Ein Durchgreifen und – wie du sagtest – die Kontrolle von Personen, deren Gesuche abgelehnt werden, ist angezeigt denn es sind genau diese Personen, die auch den Ruf derer in Mitleidenschaft ziehen, die verantwortungsbewusst sind.

  32. das grösste problem dabei ist, dass durch die initiative meiner meinung nach diese leute nicht erfasst werden. im gegenteil, sie werden geradezu dazu aufgerufen dies zu tun. und leider ist es nur ein sehr kleiner teil der sich so über das gesetz stellt. aber alle verantwortungsbewussten werden bestraft. aber in der schweiz ist leider diese tendenz immer häufiger anzutreffen. als beispiel hierzu die ausschaffunginitiative.

    • Ich denke dass diese Initiative eher ermöglicht, die Spreu vom Weizen zu trennen, denn zur Zeit wird eine solche Trennung einfach nicht vollzogen.
      Ich betrachte es gar nicht als Bestrafung der Verantwortungsbewussten. Ich würde das sogar als eine Entlastung betrachten, die Waffe und die damit Verbundene Verantwortung beim Verlassen des Schützenhauses abzugeben.
      Ich denke dass der Unterschied zur Ausschaffungsinitiative noch darin liegt, dass nicht alle Ausländer potentiell gefährlich sind, und dass Ausländer Menschen sind. Waffen sind jedoch potentiell gefährlich und sind Gegenstände. Sicher kann man sagen, dass Waffenbesitzer als potentiell gefährlich betrachtet werden durch diese Initiative. Potentiell gefährlich werden sie jedoch durch die Waffe. Und der Waffenbesitz wird – zumindest für Schweizer – keine Ausweisung zur Folge haben.
      Grundsätzlich stimmt es aber: auch die Verantwortungsbewussten werden strenger in die Pflicht genommen.

  33. ich würde nicht umbedingt sagen, dass waffenbesitzer potenziell gefährlich sind. immerhin kommt man in jedem supermarkt an viel gefährichere gegenstände als waffen. zum beispiel giftige substanzen oder nitroglizerin (frostschutzmittel mit flüssigdünger mischen).dies würde mich auch beunruhigen. wie einfach währe es für einen partner einen schluck petrolium oder sonst etwas ins essen oder trinken des andern zu schüten. da ist ebenfalls ein enorm grosses gefahrenpotenzial, dass die meisten nicht einmal kennen.

    • Für mich sind Waffenbesitzer auch nicht potenziell gefährlich. Viele Waffenbesitzer fassen die Initiative aber so auf, als ob dies die Aussage wäre. Meiner Ansicht nach ist die Aussage der Initiative aber, dass Waffen gefährlich sind (auch in Kinderhänden). Sicher gibt es viele andere Dinge die auch gefährlich sind. Ich denke aber nicht, dass die Gefährlichkeit einer Sache die Gefährlichkeit einer anderen Sache entlastet. Wenn wir das tun, kann jeder zuhause eine Atombombe bunkern, weil jeder von uns an einem Reiskorn ersticken könnte, überspitzt gesagt. Für mich ist es eine gesunde Grenze zu sagen, dass bei Waffen – wo es vorbei ist mit dual use – eine Hemmschwelle bestehen muss.

  34. Total Närrisch geworden.

    Sind sie nun Total verrückt geworden.

    Zitat Me-La.
    Ein Durchgreifen und – wie du sagtest – die Kontrolle von Personen, deren Gesuche abgelehnt werden, ist angezeig……..

    Also wenn jemand um einen Waffenerwerbschein erscuht, und dieser wird abgelehnt, so kommt die Polizei einen Monat oder 2 später zu dem betreffenden und macht eine Hausdurchsuchung um zu erfahren ob derjenige sich nunn eine Waffe auf dem Schwarzmarkt beschafft hat……….

    Sie sind total durchgeknallt, nicht nur das sie offenbar keinerlei Fakten zugänglich sind und nichts aus den Erfahrungen anderer Länder lernen wollen, ja sie befürworten Polizeistaatliche Massnahmen a-la DDR.

    Sie sind dermassen ahnunglos das sie wohl nicht überschlagen können, was sie da von sich gegeben haben.

    ich würde an ihrer Stelle besser gleich nach Luxembur auswandern, dort herrscht totales Waffenverbot, die doppelt so hohe Mordrate die ingnoreieren sie ja eh, es wird für sie also Paradiesich sein dort.

    Viel Glück.

    • Wenn Sie sich nicht auf der Stelle Ihren Ton korrigieren bzw. mehr Respekt für andere Meinungen entgegen bringen, werde ich Ihre Kommentare entfernen. Ich muss hier nicht Webspace bezahlen um mich von Ihnen beleidigen zu lassen.
      von DDR-ähnlichen Zuständen ist nicht die Rede. Es geht hier auch nicht um proaktive Überwachung. Es ist nicht mehr so einfach heutzutage einfach mal im Freien Feld ein wenig rumzuballern ohne dass das nicht ein Mitmensch mitbekommt (besonders in der kleinen Schweiz). Rückmeldungen aus der Bevölkerung können künftig aber Aufschluss darüber geben, wer nicht begriffen hat wie mit der Waffe umzugehen ist.
      Da Sie ja selber sagen, dass die meisten Waffenbesitzer verantwortungsbewusste Menschen sind, wird es sich ja ohnehin um einen kleinen Anteil handeln.

  35. eine hemmschwelle muss bestehen, da stimme ich zu. ich für meinen teil erkläre auch den jungen im verein, dass bei einem fehlerhaften umgang mit schusswaffen tödliche geschichten geschehen können (je kugel rechne ich zwei tote bei verlust). da hat es in der vergangenheit schon mehr als genügend beispiele gegeben. aber waffen in kinderhänden? ich habe mich mit 5 häufig ins schlafzimmer der eltern geschlichen und mit dem gewher des grossvaters gespielt. damals wuste ich nicht wozu es vähig ist. meine mutter versuchte immer vergebens es vor mir zu versteken. doch im nachhinein muss ich sagen, ich habe bis heute nie munition für eine waffe zu hause gefunden. und dies obwohl mein vater noch die taschenmunition erhalten hatte. die beste lösung wäre, den waffenbesitzern die auswirkungen einer einzigen kugel direkt vor augen zu führen. dies wird nicht mit schiessen in einer kd- box erreicht, sondern durch das auflegen fon fakten. z.b. waren vor zwei jahren zwei kolegen zusammen das op absolvieren gegeangen. danach warfen sie die gewehre ins auto. dabei löste sich ein schuss und einer war tot. doch der ssv hat auf diesen vall reagiert und schon letztes jahr musste mehr personal vür den schiessanlas aufgeboten werden. zudem wird neu jede übungspatrone schriftlich erfasst und von einem schütenmeister quitiert. die diferenz muss zurükgegeben werden. so kann man sagen, dass aus zumindest diesem fehler gelernt wurde und wirkungsfolle masnahmen ergriffen wurden

    • Ja von diesem Unfall hatte ich auch gelesen.
      Die Initiative hat für mich an sich bereits einen wertvollen Beitrag geleistet dadurch, dass sie eine Debatte ausgelöst hat.

  36. Liebe Frau Hartmann,

    Ich zumindest finde Sie nicht durchgeknallt und von mir aus dürfen Sie auch in der Schweiz bleiben; mit oder ohne Waffen.

    Schliesslich bin ich Sozialdemokratin! Aber:

    Unsere heute gültige Verfassung und die darauf basierenden Gesetze und Verordnungen erlauben den privaten Waffenbesitz mit gewissen Ausnahmen. Nur Missbräuche werden geahndet.

    Neu soll nun ein Waffenverbot in der Verfassung verankert werden. Und das ist der Hauptgrund, warum wir diese Initiative mit aller Kraft bekämpfen. Wir wechseln damit von einer Missbrauchsgesetzgebung zu einer Verbotsgesetzgebung. Es ist zukünftig grundsätzlich verboten eine Waffe zu besitzen, nur Ausnahmenregelungen erlauben diesen Besitz noch! Es ist tatsächlich so, dass nach einer Annahme dieser Initiative der private Waffenbesitz verunmöglicht würde.

    Liebe Grüsse,

    Antonia Zürcher

    • Ich denke, solange sich die Gegner nicht vollends der Initiative verschliessen, können gerade diese dafür sorgen dass die Initiative sinnvolle Ausnahmeregelungen zutage fördert, die das Verbot derart ausmodelieren dass verantwortungsbewusste Personen Waffen besitzen und benutzen dürfen, auch wenn die Aufbewahrung zum Schutze der Gesellschaft vor der Waffe (nicht vor dem Schützen) eben im zeughaus und im Schützenverein durchgeführt wird.

  37. einer debatte hat niemand etwas dagegen einzuwenden. aus schützenkreisen jedoch lässt die initiative zu viele fragen offen. z.b. kann niemand genau sagen, wie hoch der anteil an illegalen, privaten und armee- waffen bei den 300 todesfällen jährlich ist. dies wäre jedoch eine interessante invormation. sie sagt auch nicht, inwivern die schützen ausgenommen werden. zitat aus der wahlbroschüre s.10 1.Absatz:“ Wer Feuerwaffen und Munition erwerben,besitzen,tragen,gebrauchen oder überlassen will, muss den Bedarf dafür nachweisen und die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen. Das Gesetz regelt die Anforderungen und die Einzelheiten, insbesondere für:…“ ich frage mich, was sie unter den erforderlichen fähigkeiten verstehen? denn jede waffe ist anders zu manipulieren und zu hanhaben.

    • Ich persönlich bin zuversichtlich, dass die Initiative hier bewusst diverse Punkte nicht ausdefniert, damit hier auch ein Abwägen ermöglicht wird, bei dem sich gerade die Initiativgegner einbringen können. Nötigenfalls gibt es immer noch das Referendum wenn das Ganze akut aus dem Ruder läuft…

  38. Aufgegriffen:

    Obwohl ich mit Schützen und Sammlern nichts am Hut habe, entschied ich mich für ein Nein. Ich als liberaler bürgerlicher Stimmbürger bin dagegen, dass gesetzestreue Mitbürger unter Generalverdacht gestellt und enteignet werden. Ausserdem gibt es keine konkrete Argumente der Initianten und Befürworter, die diese grossen Einschnitte in die Freiheit einer grossen Anzahl unserer Mitbürger, die einen sicheren Umgang während Jahrzehnten bewiesen haben rechtfertigen.
    Unsere heute gültige Verfassung und die darauf basierenden Gesetze und Verordnungen erlauben den privaten Waffenbesitz mit gewissen Ausnahmen. Nur Missbräuche werden geahndet.

    Neu soll nun ein Waffenverbot in der Verfassung verankert werden. Es ist zukünftig grundsätzlich verboten eine Waffe zu besitzen, nur Ausnahmenregelungen erlauben diesen Besitz noch! Es ist tatsächlich so, dass nach einer Annahme dieser Initiative der private Waffenbesitz verunmöglicht würde.

    Es wird zu vielen Enteignungen von legalen Waffenbesitzern kommen. Einige Sammlerstücke erreichen Preise bis 250’000 Franken. Dem Bund kommen also die Enteignungen teuer zu stehen: es müssen mit mehreren Milliarden Franken gerechnet werden.

  39. Der Initaitivtext hält unter Art. 118c Absatz 3 unmissverständlich fest, dass „besonders gefährliche Waffen“ nicht besessen werden dürfen. Zu diesen Waffen zählen auch die für den 300 Meter Sport äusserst beliebten Sturmgewehre 90, Sturmgewehre 57 sowie für den Zivilmarkt ausgelegte Klone davon.

    Eine Annahme der Initiative hätte zur Folge, dass diese Gewehre ausnahmslos verboten werden. Eine Ausnahme ist nicht möglich! Die Ausnahmen für lizenzierte Sportschützen im Initiativtext unter Art. 118c Absatz 2 beziehen sich NICHT auf diese Waffen.

    Etwa 90% der 300-Meter-Schützen schiessen auschliesslich mit diesen Gewehren. Eine Annahme der „Waffeninitiative“ hätte zur Folge, dass zehntausende Schützen ihren Sport nicht mehr wie bisher ausüben können und ihn aufgeben müssen.

    Wenn der Schiesssport in der Schweiz weiter bestehen soll, muss diese Initiative abgelehnt werden!

      • Der Artikel 118c ist als Erläuterung genannt. Die Inititanten forderten, dass der neue Artikel unter 118a in die Verfassung eingefügt wird. 118a und 118b sind aber bereits belegt:

        Art. 118a Komplementärmedizin
        Art. 118b Forschung am Menschen

        Deshalb schlägt der Bund vor, den neuen Artikel unter 118c einzufügen…

        MéLa, sind das die einzigen Argumente, die Sich noch haben?
        Paragrafenreiterei?

        Gruss
        Tony

        • Besten Dank für die Aufklärung. Mir war das nicht bewusst. Ich kann aber aus dem Wortlaut nach wie vor nicht schliessen, dass Schiesssport nicht mehr ausgeübt werden kann und daher dachte ich dass es sich um einen anderen Artikel handelt. Im Übrigen habe ich in der Diskussion bereits zahlreiche Argumente eingebracht welche als linkes Gewäsch oder faktenresistentes Frauengeplapper abgetan wurden. Ich sage es aber gerne noch einmal:
          Die Freiheit des Einzelnen endet an der Freiheit des anderen. Ein Recht darauf, ein Gerät zum Töten/Verletzen eines Lebewesens bei sich zu Hause zu haben, löst keines der grundlegenden gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit und erhöht lediglich den Risikofaktor für Unfälle. Es gibt keinen Grund für eine Heimaufbewahrung und somit ist hat die Initiative mein Votum.

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