Meine Politik

In diesem „politischen Testament“ habe ich versucht, meine Interessen zu sammeln und zu präsentieren. Ich habe mich bemüht meine ganz persönlichen Kernthemen hier abzubilden:

  • Ich stehe für Gleich­be­rech­ti­gun​​​g und Chan­cen­gleich­heit:​​​ Mir liegt das Wohl­be­fin­den der Men­schen am Her­zen und ich möchte dazu bei­tra­gen, dass jeder Men­sch die Mög­lich­keit er­hält, sich an­ge­nom­men zu fühlen.
  • Die Rechte von Konsumentinnen und Konsumenten müssen entschieden gestärkt werden. Um das zu erreichen ist politische und wirtschaftliche Transparenz aber auch relevante Bildungsangebote und Citizen Science massgeblich.
  • Es ist mir ein Anliegen, dass wir bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben und schliesslich auch sterben können.
  • Ich will benachteiligten Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen und bin deshalb nicht bereit, die Rechte Unschuldiger oder Schwächerer zu beschneiden, weder um Gewinn zu mehren noch um Schulden zu verringern.
  • Es ist mir wichtig, dass jeder Mensch seine Weltanschauung selbstbestimmt ausleben darf solange dies niemand anderen einschränkt, verletzt oder anderweitig schädigt. Ein neutraler Staat schafft die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung soll der Gesellschaft nachhaltig dienen: Technologische Innovationen und medizinischer Fortschritt sollen einen spürbaren Mehrwert für die gesamte Gesellschaft schaffen.
  • Ich bin sicher, dass der erleichterte Zugang zu Bildung und Wissenschaft notwendig ist um das lebenslange Lernen zu fördern.
  • Unabhängig davon, ob der Klimawandel ein Produkt unseres Handelns ist oder nicht: unser Streben soll dem evolutionären Imperativ folgen und schädliche Auswirkungen minimieren, Energieausbeuten maximieren und Kreisläufe optimieren – im Einklang und in Abstimmung mit den verfügbaren Ressourcen und nicht lediglich dann, wenn es wirtschaftlich profitabel ist.
  • Unserer eigenen Moralität zuliebe muss das Tierwohl gefördert und gefordert werden: Massentierhaltung muss nicht nur aus ethischer sondern auch aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht kritisch betrachtet werden.
  • Ich bin eine Fürsprecherin für bedürfnisorientierte Genossenschaften in Bezug auf Ernährung, Kultur, Sport, Wohnen, Bauen, Infrastruktur und in Energiefragen.
  • Es ist mir wichtig, dass die Teilhabe an der Politik stärker vermittelt, kultiviert und gepflegt statt betrauert wird, damit die Bevölkerung sich als Entscheidungsträger versteht. In diesem Sinne befürworte ich das Herabsetzen des Alters für das Wahlrecht von 18 auf 16 Jahre.
  • Eine staatliche Krankenkasse soll als Alternative zu den privaten Anbietern für die Grundversicherung angeboten werden, um durch die staatliche Teilnahme am Markt aufzudecken, wo die Kosten des Gesundheitswesens optimiert werden können, z.B. bei den Kaderlöhnen.
  • Ich setze mich für eine Verstärkung der Steuerprogression ein: Da auch die Schere zwischen Arm und Reich sich weiter geöffnet hat, ist es konsequent die Steuerbelastung auf nationaler Ebene bei den Höchstverdienenden zu erhöhen um die Umverteilung sicher zu stellen: Höchstverdienende profitieren schliesslich von einem stabilen Umfeld. Ihre Investition in dieses Umfeld darf mit ihrem Gewinn Schritt halten.
  • Der Erhalt und Ausbau des Zivildienstes in den sozialen und medizinischen Sektor (und damit eine Öffnung für die weiblichen BürgerInnen) als Alternative zur Wehrdienstpflicht empfände ich als sinnvoll, damit die Bevölkerung für Notsituationen besser vorbereitet ist und eine Ungleichbehandlung der Geschlechter neutralisiert werden kann.
  • Das Produkt dieser Entwicklungen wird ein bedingungsloses Grundeinkommen sein, welches aktuell die einzige sozialverträgliche Lösung darstellt um dem Stellenabbau durch Digitalisierung und Automatisierung begegnen zu können. Dies wird die Arbeitskultur bzw. das Erleben und Entlöhnen von Arbeit ganz neu definieren. Wie sich dieses zusammensetzen und woran sich ein bedingungsloses Einkommen orientiert, soll lieber früher als später geklärt werden.
  • Familie, Kultur, Sport und Politik werden den Raum im Leben der Menschen bekommen, der ihnen zusteht.

Ich habe dieses Statement auch auf Vimentis.ch veröffentlich und ich würde mich über einen Daumen hoch von euch freuen.

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