Frauenpuffs und Swingerclubs: Charlotte Roche trägt die Fahne VIVA ZWEIs tapfer weiter!

Charlotte Roche ist niemand, der mit seiner Meinung hinterm Berg hält. Im jüngsten Interview verrät die Autorin sie würde gerne mal einen Porno drehen und träumt von Frauenpuffs.

Seit sie mit ihrem Buch „Feuchtgebiete“ auf den Bestseller-Listen von „Spiegel“ und „Focus“ auf Platz Eins steht, gilt Charlotte Grace Roche quasi als moderne Ikone der sexuellen Befreiung der Frau. In einem Interview mit der deutschen Ausgabe des Vanity Fair-Magazins unterstreicht sie diesen Ruf mal wieder: „Ich hab schon mal darüber nachgedacht, einen Porno zu drehen. Ich hatte auch schon mal vor, einen Swingerclub aufzumachen; genauso wie ich gerne hätte, dass es Puffs für Frauen gibt.“

Coole Berlin-Mitte-Leute in einem Hardcore-Porno

Die Idee, „so richtig coole Berlin-Mitte-Leute in einem Hardcore-Porno mitspielen zu lassen, finde ich total gut. Das mache ich als Nächstes!“ Und bei der im März 30 Jahre alt gewordenen früheren Fernsehmoderatorin weiss man nie, ob sie ihren Worten nicht auch Taten folgen lässt.

Das Buch: In ihrem ersten Buch nimmt die Moderatorin der Arte-Musiksendung „Tracks“ kein Blatt vor den Mund. Auf „jetzt.de“ bezieht Roche Position: „Frauen haben im Gegensatz zu Männern keine Sprache. Was Sexualität angeht, kann man sich Männer ruhig als Vorbild nehmen. Die haben Kosenamen für ihre Geschlechtsorgane. Wenn du zu einem Mann sagst: Zeig mal, wie du dich selbst befriedigst, dann macht der das einfach. Frauen werden so: Ähh, wie mach ich das, mach ich das überhaupt?“

Roche erzählt in ihrem Roman die Geschichte der 18-jährigen Helen Memel: Die Schülerin muss ihre Analfissur im Spital operieren lassen. Dabei bleibt dem Leser nicht verborgen, dass die Protagonistin kein Fan von Hygiene ist.

(Und weil wir uns gerade im Intimbereich bewegen: Bei ihrem Auftritt als Gast im Februar 2006 in der „Harald Schmidt Show“ präsentierte Roche eine selbst entwickelte Erfindung: Das Gerät soll Schwangeren helfen, als Vorbereitung für die Geburt den Damm zu massieren. Dabei war das noch lange nicht der Höhepunkt der Show: Roche demonstrierte, dass sie gekonnt mit Zahnprotesen umgehen kann.)

Charlotte: Das Liberale ist ihr quasi in die Wiege gelegt worden: Die Grimme-Preisträgerin wurde in London als Tochter eines Ingenieurs und einer Künstlerin geboren. Ihre Mutter hatte insgesamt vier Ehen, sechs Kinder und nahm die kleine Charlotte mit, als sie über die Niederlande nach Deutschland auswanderte. In der Stadt Möchengladbach verbrachte sie nach eigenen Angaben die „längste und schlimmste Pubertät der Welt“.

„Radikalisiert das Leben!“

Schon als Kind setzte sie auf Provokation, ritzte sich die Arme auf und beschmierte sich mit Blut. Mit 15 Jahren zog sie von zu Hause aus: „Ich bin sozusagen rausgeschmissen worden. Mein Vater hat meine Wohnung bezahlt, der Rest war gekappt, weil ich es so sehr auf die Spitze getrieben hatte mit allem“, so Roche im Interview mit der Musikzeitschrift „Musikexpress“

Ein schlimmer Schicksalsschlag ereilte die Autorin im Jahr 2001. Damals wollte sie ihren Freund Eric Pfeil heiraten, der Produzent bei ihrer Viva-Show „Fast Forward“ war. Doch kurz vor der Hochzeit verunglückten ihre drei Brüder bei einem Autounfall tödlich. Die Trauung wurde abgesagt. Ein Jahr später kam Roches und Pfeils gemeinsame Tochter zur Welt. Später trennte sich das Paar: Inzwischen ist die Deutsch-Britin mit dem Fernsehproduzenten Martin Kess verheiratet.

Auf die Frage, ob sie Fussballspieler auf Grund ihres Äusseren beurteilen würde, sagt der Medientausendsassa: „Eine sexistische Frage. Natürlich nicht. Ich will auf keinen Fall so Sex-and-the-City-mässig darüber diskutieren, wie die aussehen, dieses ‚ach, den find ich gut, der ist so süss oder hat so’n geilen Arsch‘. Die Spieler rennen ja nun nicht da rum, um Frauen geil zu machen. Die wollen endlich mal Meister werden.“

Zu Robbie Williams soll Charlotte Roche einmal in einem Interview gesagt haben: „Die eigene Musik zu hören ist wie sein eigenes Sperma zu trinken ..“.

Charlotte! ich falle inbrünstig vor dir auf die Knie! Es lebe VIVA ZWEI!

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