Das Rauchverbot

Nr. 40 – im Snackautomaten – Mini Chupa Chups: in einer weissen Box auf der Zigarettenähnlichen Packung steht: Leck mich! Schön dick, schwarz umrandet. Es wirkt auf den ersten Blick wie die Warnungen auf den Zigi-Päcklis, aber ausnahmsweise wird nicht vor Impotenz gewarnt wird, sondern zum Lecken aufgefordert.
Ist das die neue Kampagne um Jugendliche vom Rauchen abzuhalten?

Mela stellte die These auf, dass man für einen der mini Lutscher etwa gleich lange haben könnte wie für eine Zigarette. Nun ja, wenn es so ist, haben Sie wenigstens phantasievolle Ideen. Leider sind sie nicht die Einzigen die Phantasie aufbringen um die Leute vom Rauchen abzuhalten.

Vor kurzer Zeit habe ich in der Zeitung 20min einen Bericht gelesen, der mich wirklich schockierte. Es ging (mal wieder) ums Rauchverbot in öffentlichen Lokalen. Hierzu wurde ein Gesetz erlassen (erst in Deutschland), dass Restaurantbesitzer die Raucher zwar nicht im lokal Rauchen lassen dürfen, aber eine abgetrennte Raucherecke toleriert/erlaubt ist. Ebenfalls wurde bestimmt, dass für rauchende Gäste in der Raucherecke Selbstbedienung gilt, um die Gesundheit des Servierpersonals nicht zu gefährden.
An sich noble Absichten, jedoch frage ich mich langsam, ob mir in 2 Wochen vorgeworfen wird, dass ich vehement schuld am Klimawandel bin.

Es tut mir leid, aber als ob es noch nicht genug ist, dass in manchen Ländern, Raucher (London) in Bushaltestellenähnliche Sektoren eingepfercht werden, oder im asiatischen Raum das Wegwerfen einer Zigarette gar mit einer hohen Geldbusse bis Gefängnis (je nach Laune) bestraft wird. So fängt man nun an, Raucher im sozialen Umfeld Vorschriften zu machen..

Diese Ecken müssen von Barbesitzern, teils aufwendig und kostspielig aufgestellt werden, was manche aus Geldgründen dazu treibt, Raucher ganz zu verbannen. Also hole ich mir meinen Kaffee halt bei einem Take Away, so macht das Unterstützen der hiesigen Gastronomie einfach keinen Spass mehr.
Das ergibt Gewinneinbussen.

Aber zurück zur Selbstbedienung, in einem jeden Getränk ist ein Anteil für den Service sprich den Lohn der Angestellten bereits verrechnet. Heisst für mich, dass Raucher das Exakt selbe Getränk billiger erhalten müssten als Nichtraucher, da sie ja die Arbeit der Angestellten gleich selbst übernehmen. Würde das denn wiederum nicht bedeuten, dass die Preise allgemein für Getränke steigen müssten um dem Servicepersonal den selben Lohn ausbezahlen zu können? Wie sollen die Restaurantbesitzer das anders tragen können?

hmm.. vielleicht wird den Rauchern auch 3-fach in den Arsch getreten. Es könnte ja sein, dass vom Raucher erwartet wird, sich von der Gesellschaft wegen Rücksicht auf deren Gesundheit wegzuschliessen, sich die Getränke selber holen zu müssen und dann noch den selben Betrag dafür zahlen zu müssen?
Wo führt das hin?

Mein Vorschlag wäre, wenn man schon eine solch strickte Trennung anstrebt, dann eröffnet doch gleich 2 Restaurants anstatt eins
Im einen wird geraucht, im andern nicht. In einem arbeitet ein/e Raucher/in, im anderen ein/e Nichtraucher/in.

Ich finde es echt lächerlich, sich darüber Gedanken machen zu müssen, obwohl ich die Meinung der Nichtraucher/innen akzeptiere, manchmal aber etwas zu übertrieben empfinde.

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