Neuzeitliche Aufgeklärtheit geht in die Knie vor repressiven Gläubigen

Die Kampagne «Es gibt wahrscheinlich keinen Gott» sorgt bei Gläubigen für massive Empörung. Radikale Christen beschimpfen die Freidenker und drohen damit, Busse abzufackeln.

Noch am Dienstag schloss man bei den Luzerner Verkehrsbetrieben (VBL) nicht aus, Plakate mit der Botschaft «Es gibt wahrscheinlich keinen Gott» zuzulassen. In der katholischen Innerschweiz kocht die Volksseele: «Uns wurde gedroht, dass Busse angezündet werden, falls wir die Plakate zeigen würden», sagt ein VBL-Mitarbeiter zu 20 Minuten. Es seien auch Kadermitglieder wüst beschimpft worden, weil religiöse Gefühle verletzt würden. Die Kan­tons­polizei Luzern bestätigt: «Bei uns ist eine Strafanzeige eingegangen wegen Drohungen gegen die VBL», so Sprecher Richard Huwiler. Grund seien die Atheisten-Plakate.

Bei der VBL ist die Entscheidung nun definitiv gegen die Anti-Gott-Plakate gefallen. «Diese Plakate sind offenbar Anstoss erregend. Sollte eine Anfrage kommen, würden wir diese klar ab­lehnen», so Direktor Norbert Schmassmann. Auch bei den Freidenkern gingen seit der Ankündigung der Kampagne diverse Hass-E-Mails von radikalen Christen ein. Doch Reta Caspar, Leiterin der Geschäftsstelle, nimmts gelassen: «Das zeigt nur, dass die Christen gleich radikal sind wie die Muslime, die sie als Extremisten bezeichnen.» Dem kann ich mich nur anschliessen und enttäuscht kopfschüttelnd konstatieren, dass das Kleinbeigeben eine Traurige Kapitulation ist.

Ich schliesse diese Meldung mit folgendem Zitat:

Wenn immer die Klügeren nachgeben darf man sich nicht wundern wenn die Welt von Idioten regiert wird!

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