Fair Play? Wie ging das gleich noch mal?

Nach den Dopingskandalen im Radsport und den Wettskandalen im Fussball darf man sich ja mal wieder fragen, ob die heutigen Topsportler eigentlich noch eine Ahnung davon haben, was SPORTLICHES VERHALTEN überhaupt bedeutet, darum zur Sicherheit nochmal für alle:

Fair Play (oder „Fairplay“) ist ein Begriff, der ein bestimmtes sportliches Verhalten kennzeichnet, das über die bloße Einhaltung von Regeln hinausgeht. Es beschreibt eine Haltung des Sportlers: die Achtung und der Respekt vor dem sportlichen Gegner und die Wahrung seiner physischen und psychischen Unversehrtheit. Der sportliche Gegner wird als Partner gesehen oder zumindest als Gegner, dessen Würde es zu achten gilt, selbst im härtesten Kampf.

Fairplay (Fairness) gebietet also:

  • die Anerkennung und Einhaltung der Wettkampfregeln
  • den partnerschaftlichen Umgang mit dem Gegner
  • auf gleiche Chancen und Bedingungen zu achten
  • das Gewinnmotiv zu „begrenzen“ (kein Sieg um jeden Preis)
  • Haltung in Sieg und Niederlage zu bewahren

Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker formulierte es wie folgt:„Verlangt ist nicht nur die formelle Beachtung von Regeln. Nie werden geschriebene Regeln die menschliche Haltung des ‚Fair Play‘ ersetzen können. Der Sportler, der das Fair Play beachtet, handelt nicht nach dem Buchstaben, er handelt nach dem Geist der Regeln“.

Für alle die immer noch nicht verstanden haben, was Fairplay bedeutet, hier ein kleines Beispiel welches zwar nicht den Ansprüchen des Profisports gerecht wird, denen des Fairplays aber umso mehr:

Klingt doch eigentlich gar nicht so verflucht kompliziert, dieses Fairplay. Dennoch geht der Sport den Bach runter. Und das ist natürlich kein Zufall. Und wenn man Laien und Experten fragt woher dieses Unsportliche Verhalten kommt dann sind sie sich beide einig: es ist die Geldgier. Auf dieses latent existierende Problem habe ich bereits vor Jahren in meinem Artikel über Promis und Berufssportler hingewiesen.

Vielleicht will man jetzt endlich erkennen, dass Geld den Menschen korrumpiert, und bei Weitem nicht das Beste aus ihm herausholt:
das zeigt sich in beschissener Popmusik, drogenabhängigen Sportlern und Promis die mit 30 Jahren für ein ganzes Afrikanisches Dorf ausgesorgt haben und ihre Zeit nur noch damit verbringen, sich so dämlich wie möglich zu benehmen um weiterhin Thema zu bleiben. Aber wer bin ich schon um das beurteilen zu können… nur ein Konsument.

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