Paralleluniversum ist keine Spekulation mehr!

Der ESA-Satelliten PLANCK fertigt derzeit eine Karte der kosmischen Hintergrundstrahlung an, die etwa 400.000 Jahre nach dem Urknall entstand und noch heute überall am Himmel als schwaches Glimmen nachweisbar ist. In der Verteilung der kosmischen Hintergrundstrahlung steckt eine Menge Information. So weiß  man aus der Analyse dieser Strahlung schon seit einigen Jahren, dass das Weltall zum größten Teil aus Dunkler Energie (72%), Dunkler Materie (23%) und nur zum geringsten Teil aus normaler Materie, wie wir sie kennen (5%), besteht. Neu weiss man jetzt auch von der Existenz eines Paralleluniversums.

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Zwei überlagerte CMB-Karten
Ein Muster der Hintergrundstrahlung stammt von unserem eigenen Universum, nämlich von einem Wasserstoff- und Heliumgas, das diese thermische Strahlung 400.000 Jahre nach dem Urknall auf den Weg geschickt hat – das ist völlig konform mit dem Standardmodell der Kosmologie. Diesem Muster überlagert ist jedoch ein zweites Strahlungsmuster. Zirpech: „Dieser zweite Anteil kommt von unserem Paralleluniversum. Ein zweites Universum ist von unserem über eine vierte, räumliche Extradimension getrennt. Die Hintergrundstrahlung im Paralleluniversum koppelt an ein neuartiges Feld, das wie ein Bote das Muster in unser Universum schickt.“ Zirpech bezieht sich auf das so genannte Radionfeld, das fester Bestandteil des Zyklischen Universums ist. Das Radion ist dafür verantwortlich, dass unser Universum gegen das Paralleluniversum schwingt – das kann so weit führen, dass beide Universen zusammenstoßen und dabei erneut ein Urknall stattfindet. Weil das periodisch immer wieder und wieder geschieht, spricht man vom Zyklischen Universum.
Das Radion kann sich im gesamten Raum, auch in den Extradimensionen, ausbreiten. Weil sich das Radionfeld bei der Wechselwirkung mit Photonen verändert, vermittelt es die Verteilung der Hintergrundstrahlung im Nachbaruniversum in unser Universum und wir beobachten zwei überlagerte Karten.

Bedeutung der Entdeckung
Diese Forschungsarbeit ist ein Durchbruch für die Kosmologie und es laufen bereits Wetten in der Community, dass Zirpech der nächste Anwärter auf den Nobelpreis für Physik sein wird. Wir können nun versichert sein: Es gibt mehr Dimensionen als Länge, Breite und Höhe und es gibt mehr als nur ein Universum.

Die Entdecker
Jetzt ist es Forschern um den schweizerischen Kosmologen Lars Zirpech von der ETH Zürich gelungen, eine Aussage über ein anderes Universen zu machen. Wie geht das? Nun, die Karte der Hintergrundstrahlung („CMB-Karte“) bildet den gesamten Himmel ab, den wir von der Erde sehen können. Zirpech und sein Team haben an zahlreichen Stellen der Karte eine seltsame Dopplung von Mustern entdeckt (siehe Beobachtungsdaten von PLANCK im Bild).
Dazu kommentiert Zirpech: „Diese Dopplungen waren schon ein sehr merkwürdiger Zufall. Wir analysierten und verglichen die Muster und kamen zu dem Schluss, dass eigentlich zwei CMB-Karten übereinander liegen.“ Kosmologen haben schon länger vermutet, dass manche Strukturen mehrfach in die Hintergrundkarte eingeprägt worden sein könnten, aber bislang blieb diese Suche erfolglos. Bis heute. Zirpech bedient sich dem Modell vom Zyklischen Universum (nach Steinhardt & Turok 2001; z.B. hep-th/0103239; siehe Skizze) und erklärt die Dopplung folgendermaßen.

Dank sei http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/einsteins-kosmos/unterhaltung/2010-04-01/paralleluniversum-entdeckt?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

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