„Keine Geschäfte mit Diktaturen“

zwei Jahre lang hielt diktator gaddafi die geisel max göldi (abb-kadermann) gefangen. gestern nacht kehrte dieser in die schweiz zurück. wer jetzt annimmt, das unternehmen abb ziehe nun seine konsequenzen und verabschiede sich aus libyen, der wird sich mit sicherheit irren.

solange der rubel rollt, werden die schweizer unternehmen noch so gerne wieder dicke geschäfte mit der libyschen diktatur machen, egal wie sehr das gaddafi-regime sein volk unterdrückt. solange der rubel rollt, kennen abb und co. keine skrupel.
ich weiss, ich weiss, es stünden tausende von arbeitsplätzen auf dem spiel, wenn man sich aus libyen zurückziehen würde. zudem würden dann die geschäfte einfach andere unternehmen übernehmen. dieselben begründungen, die man immer wieder hört, wenn unternehmen in einen erklärungsnotstand geraten, weil ihr tun oder ihr produkt moralisch aneckt (waffenproduzenten) oder gravierende umwelttechnische gefahren birgt (kohlebergbau) .

 

wenn du auch überzeugt bist, dass man keine geschäfte mit diktaturen machen sollte (karikative und andere hilfsorganisationen selbstverständlich ausgenommen) so tritt der facebook-gruppe mit dem gleichen namen bei: Keine Geschäfte mit Diktaturen – Schweizer Firmen raus aus Libyen
von Lupe für alle
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