Geben die Pharmariesen den Kampf gegen die Depression auf?

(…)

Die Zeit, in der Pharmakonzerne Riesengewinne mit ihren Medikamenten schöpfen können, ist durch den auslaufenden Patentschutz zeitlich begrenzt. Danach dürfen Konkurrenten eigene Medikamente mit dem Wirkstoff herstellen und zu einem wesentlich günstigeren Preis anbieten. Allein von 2009 bis 2012 würden im Bereich der Psychopharmakologie Patente für Substanzen mit einem Marktvolumen von zusammen 28,2 Milliarden Dollar (rund 21,3 Milliarden Euro) auslaufen. Daraus folgt, dass es eine Obergrenze gibt, bis zu der sich für die Unternehmen die riskanten Investitionen lohnen. Angesichts steigender Entwicklungskosten ist dieser Punkt wohl nun für einige Unternehmen zumindest im Bereich psychiatrischer Erkrankungen überschritten.

(…)
von Stephan Schleim, 04. August 2010, 16:11
Quelle: Miller, G. (2010). Is Pharma Running Out of Brainy Ideas? Science 329: 502-504.

Ich bin begeistert. Warum auch noch in diese psychisch labilen Idioten, die nicht mal fähig sind in einer so stinknormalen Welt wie der unsrigen zu funktionieren, noch irgend einen Strohhalm reichen? Kommt billiger wenn sie sich erschiessen.

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3 Gedanken zu “Geben die Pharmariesen den Kampf gegen die Depression auf?

  1. Hallo „Hungerkünstlerin“,

    auch wenn es mich freut, wenn andere meine Beiträge zur Kenntnis nehmen, halte ich ein bloßes Kopieren eines Posts in den eigenen Blog für unhöflich. Gerade das Internet bietet mit seinen Kommentar- und Verlinkungsmöglichkeiten doch intelligente Alternativen.

    Gemäß der deutschen Gesetzeslage könnte man Ihnen dafür sogar eine teure Abmahnung zustellen.

    Grüße

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  2. Unter diesen Bedingungen werde ich das natürlich ändern. Ich bitte sie, davon abzusehen das Justizsystem unnötig mit Abmahnungen für ein altertümliches Recht auf geistiges Eigentum zu belasten. Davon abhalten kann ich Sie natürlich nicht.

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  3. Als ob es mir darum ginge, einer Bloggerin Anwälte auf den Hals zu hetzen! Das Problem ist vielmehr, dass unser Rechtssystem einen Grad der Abstraktion erreicht hat, in dem es sich hervorragend selbst beschäftigen kann.

    Ich denke, indem man einen interessanten Absatz zitiert und das ganze mit einem Link und idealerweise noch einem Kommentar versieht, kann man doch dasselbe erzielen und obendrein noch zur Vernetzung beitragen, welche das Internet so auszeichnet.

    Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg mit Ihrem Blog

    Stephan Schleim

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