über Religion

In dunkeln Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen. Heinrich Heine  

über Kritik

In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik an anderen. Christian Morgenstern

absolut unkaputtbar

Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. Douglas Adams

von Chancengleichheit

Dass Chancengleichheit ein rein theoretisches Konstrukt ist beweisen die vielen Kranken und Invaliden die von der Natur um das Recht auf gleiche Chancen betrogen werden. Wichtig ist, dass wir uns dazu bereit erklären, grundsätzlich jedem Mitmenschen das Recht auf seine Existenz einzugestehen und solidarisch zu gewährleisten. Chancengleichheit ist ein Friedensgarant, der willentlich und unter Aufwand…

über Konfrontation

Der konservative Kleinbürger ist – und war es schon immer – ein gefühlter Modernisierungsverlierer. Er sieht nicht nur im Fremden, sondern auch im Neuen eine Bedrohung. Diese defensive Grundeinstellung findet erst dann wieder konstruktive Bahnen, wenn das Fremde zum Vertrauten, das Neue zum Gewohnten wird. Auszug aus heise.de “Die Angst des Kleinbürgers vor dem Fremden”

letzte Worte

… wenn eure eigenen Beobachtungen und eure Analyse mit den ­logischen Erwägungen des Verstandes übereinstimmen und das Geprüfte dem Wohl aller förderlich ist, erst dann akzeptiert es und lebt dementsprechend. Siddartha Gautama

Über die Masseneinwanderungsinitiative oder : von echten und eingebildeten Problemen

Mit grossen Augen beobachte ich derzeit die Debatte um die „Masseneinwanderungsinitiative“, der diesjährigen Ausgabe des Dauerversuches der SVP, ihr nationalsozialistisches Gedankengut in der Schweizer Verfassung zu verankern. Die Debatte wird auf beiden Seiten mit statistischen Daten gefüttert und absolut niemand stört sich an der im Grunde genommen zutiefst menschenverachtenden Grundhaltung, welche einer solchen Forderung vorausgeht.…

falsche Anreize

Wir fürchten uns vor Massnahmen, die unsere natürlichen Ressourcen schonen, weil wir um unserer Arbeitsplätze bangen statt um unseren Planeten. Uns ängstigt der Gedanke, dass Maschinen zahlreiche unserer Aufgaben effizienter erledigen können weil wir um unsere Arbeitsplätze bangen statt um unsere Lebenszeit. Ein Paradigmenwechsel in der Anreizpolitik ist erforderlich.

über die Geburts- und Namensfeier

Es ist ein schöner Brauch, ein neugeborenes Kind mit einer feierlichen Zeremonie im Leben und in der Gemeinschaft der Familie und Freunde zu begrüßen. Ob Sie einen Paten erwählen, als Eltern oder in einer anderen Konstellation Ihr Kind bei dieser Zeremonie begleiten, bleibt ganz Ihren Wünschen überlassen. Sie wählen den passenden Ort und gemeinsam bereiten…

über weltliche Abschiedsfeiern

Einfühlsame Trauerbegleitung und eine sorgfältige Vorbereitung der Trauerfeier in einem eingehenden persönlichen Gespräch sind mir wichtig. Mein Ziel ist es Ihre Erwartungen, Wünsche und Ideen in der Trauerfeier zu verwirklichen und so der Trauer Ausdruck zu verleihen. Dazu gehören auch Musik und Texte, die dem/der Verstorbenen wichtig waren und/oder Sie ansprechen. Eine individuell angefertigte Trauerrede, die die…

zur kirchlichen Begräbnisfeier

Das christliche Begräbnis spendet dem Verstorbenen kein Sakrament, denn er steht nun außerhalb der sakramentalen Gnadenordnung; es ist aber doch eine liturgische Feier der Kirche. In der Begräbnisfeier wird der Glaube an die Auferstehung der Toten und die fortdauernde Gemeinschaft der lebenden und verstorbenen Christgläubigen bekannt und gefeiert. Kernelemente der Feier sind: Verkündigung des „Wortes…

aus dem kirchlichen Eherecht

Impotenz und Religionsverschiedenheit stellen unter anderem im kanonischen Recht Ehehindernisse dar. Wohnsitzlosigkeit, Glaubensabfall, Konfessionsverschiedenheit hingegen werden beispielsweise als aufschiebende Hindernisse aufgeführt. Das Kirchenrecht nannte als erstrangigen Zweck der Ehe die Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft und als zweitrangigen Zweck die “gegenseitige Hilfe und die Abhilfe gegen die Begehrlichkeit”. Das Wohl der Ehegatten und die Zeugung…